Bundesamt für Naturschutz

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Anbaustandards für die Biomasseproduktion


Vor dem Hintergrund des sich fortsetzenden Klimawandels ist die Nutzung erneuerbarer Energien, darunter auch Biomasse, ein wichtiges politisches Ziel geworden. Die finanzielle Förderung, z.B. durch das EEG, die Möglichkeit, nachwachsende Rohstoffe auf Stilllegungsflächen anzubauen und die Energiepflanzenprämie tragen dem Rechnung. Der Flächenbedarf für den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen ist deshalb in den letzten Jahren stark angestiegen. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen und damit eine verschärfte Flächenkonkurrenz nicht nur mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion, sondern auch mit dem Naturschutz ergeben.

Um Klimaschutzziele nicht zulasten des Erhalts von Biodiversität umzusetzen ist es notwendig, die Produktion von Biomasse an spezielle Anbaustandards zu koppeln. Von Seiten des Naturschutzes müssen deshalb tragfähige Anbaustandards für die Biomasseproduktion entwickelt werden, die es ermöglichen, Klimaschutzziele mit Biodiversitätszielen zu vereinbaren und die Chancen, die der Biomasseanbau auch für den Naturschutz bietet, zu nutzen.

Im Rahmen der Reihe "Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog" fand vom 12.-15. März 2007 eine Tagung zum Thema "Biomasseproduktion - ein Segen für die Land(wirt)schaft?" statt. Die Diskussion um Chancen und Risiken des Anbaus von Biomasse für den Naturschutz und die Entwicklung von Anbaustandards für die Biomasseproduktion standen im Zentrum der Veranstaltung.

Als Abschluss der Tagung wurde von Referenten und Teilnehmern ein Thesenpapier mit Empfehlungen für den naturverträglichen Anbau von Biomasse verfasst.

 Vorträge, Thesenpapier sowie Tagungsprogramm


Letzte Änderung: 25.05.2007

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