Bundesamt für Naturschutz

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Veröffentlichungen


Titelbild der Veröffentlichung: Analyse von Agrarumweltmaßnahmen.

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THOMAS, F., HARTMANN, E., LUICK, R. und POPPINGA, O. (2004):

Analyse von Agrarumweltmaßnahmen.
Abschlussbericht des F+E-Vorhabens "Agrarumweltmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland. Analyse der Umsetzung aus Sicht des Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutzes: Effektivität, Schwachstellen, weitere Entwicklung" des Bundesamtes für Naturschutz

Naturschutz und Biologische Vielfalt 4
190 Seiten, 16,00 Euro
ISBN 3-7843-3904-2

Agrarumweltmaßnahmen haben sich seit Anfang der 1990er Jahre zu einem immer wichtigeren Standbein der Agrar(umwelt)politik entwickelt. Parallel zu diesem Bedeutungszuwachs wurden jedoch zunehmend konzeptionelle Defizite der Agrarumweltprogramme offensichtlich und damit eine kontinuierliche Überprüfung der Wirksamkeit ihrer Maßnahmen gefordert. Die EU will diesen Evaluierungs- und Anpassungsprozess künftig noch verstärken.

Dieser Aspekt wird durch die vorliegende Studie aufgegriffen. Aufbauend auf einer Synopse der Inhalte aller Agrarumweltprogramme in Deutschland werden die ihnen zugrunde liegenden Maßnahmen auf der Grundlage der VO (EG) 1257/99 einer methodisch fundierten Stärken-Schwächen-Analyse unterzogen. Besonderes Augenmerk ist auf ihre Wirksamkeit aus naturschutzfachlicher Sicht gerichtet. Es wird jedoch nicht nur auf die Ziel-Mittel-Beziehung abgestellt, sondern auch die jeweilige Inanspruchnahme durch die Landwirte berücksichtigt. Gerade die Bewertung der Maßnahmen im Bereich des Arten- und Biotopschutzes erweist sich hier als ausgesprochen vielschichtig.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass es einer deutlich stärkeren Differenzierung der Maßnahmen sowie einer flexibleren Anpassung des zur Verfügung stehenden Instrumentariums an die lokalen Bedingungen bedarf, damit Agrarumweltmaßnahmen nachhaltig wirksam sein können. Darüber hinaus sollten sie gezielt durch Maßnahmen aus anderen Bereichen - wie z.B. den Aufbau von Vermarktungsstrukturen, Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen - flankiert werden. Besondere Bedeutung kommt der kohärenten Ausgestaltung aller auf Natur und Umwelt direkt oder indirekt einwirkenden Instrumente zu, um Synergien zu nutzen, vor allem aber negative Einflüsse zu minimieren.

 



Titelbild der Veröffentlichung: Methoden zur naturschutzfachlichen Konkretisierung der "Guten fachlichen Praxis" in der Landwirtschaft.

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PLACHTER, H., STACHOW, U. und WERNER, A. (2005):

Methoden zur naturschutzfachlichen Konkretisierung der "Guten fachlichen Praxis" in der Landwirtschaft.
Ergebnisse aus dem F+E-Vorhaben (FKZ 800 88 001) des Bundesamtes für Naturschutz

Naturschutz und Biologische Vielfalt 7
330 Seiten, 20,00 Euro
ISBN 3-7843-3907-7

Die Mindestleistungen der Landwirtschaft zum Schutz der Natur sind seit Jahren in der Diskussion. Hier einvernehmliche Lösungen zu finden ist unter anderem Auftrag des UNCED-Gipfels von Rio 1992, des Gipfels für nachhaltige Entwicklung von Johannisburg 2002 und - auf europäischer Ebene - der 2010-Initiative. Auch das Bundesnaturschutzgesetz legt Grundsätze fest. Das nunmehr abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsvorhabens:

Naturschutzfachliche Konkretisierung der "Guten fachlichen Praxis´ in der Landwirtschaft" legt richtungsweisende Methoden zur Ausgestaltung und Realisierung der "Guten fachlichen Praxis" in der Landwirtschaft vor. Sie wurden von zwei renommierten Forschungsinstitutionen des Naturschutzes und der Landwirtschaft gemeinsam entwickelt und werden die kontrovers geführten Diskussionen zwischen Naturschutz und Landwirtschaft über die "Gute fachliche Praxis" weiter versachlichen.

Mit den vorgeschlagenen Verfahren werden Möglichkeiten angeboten, die Rahmenvorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes (§ 5 Absatz 4) standortgerecht und lokal umzusetzen. Die Anwendbarkeit der Methoden wurde in zwei Testräumen praktisch erprobt. Weitere notwendige Schritte zur Implementierung der "Guten fachlichen Praxis" auf europäischer, Bundes- und Länderebene werden präzisiert. Das vorliegende Heft ist somit auch ein wesentlicher Beitrag zur Neuorientierung der europäischen Landwirtschaftspolitik im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung.



Titelbild der Veröffentlichung: Agrarumweltprogramme und Vertragsnaturschutz weiterentwickeln.

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GÜTHLER, W. und OPPERMANN, R. (2005):

Agrarumweltprogramme und Vertragsnaturschutz weiterentwickeln.
Mit der Landwirtschaft zu mehr Natur. Ergebnisse aus dem F+E-Vorhaben "Angebotsnaturschutz" des Bundesamtes für Naturschutz

Naturschutz und Biologische Vielfalt 13
226 Seiten, 20,00 Euro
ISBN 3-7843-3913-1

Mit den freiwilligen Vereinbarungen zwischen Landwirtschaft und Naturschutz werden wichtige Erfolge erzielt: Landwirte haben in Sachen Landschaftspflege berufliche Perspektiven entwickelt, in der Kulturlandschaft konnten Arten und Lebensräume in einigen Regionen gesichert werden. Dennoch ist gerade bei den Tier- und Pflanzenarten der offenen Feldflur nach wie vor ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.

Aus diesem Grund regte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Analyse erfolgreicher Ansätze zur Integration von mehr Arten- und Biotopschutz in den Förderprogrammen von Landwirtschaft und Naturschutz an. In dieser Analyse wurden mehr als 90 erfolgreiche Kooperationsprojekte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft aus dem In- und Ausland ausgewertet. Ziel ist eine konkrete Hilfestellung und praktikable Vorschläge für die Weiterentwicklung der Agrarumweltprogramme und des Vertragsnaturschutzes.

Das Projekt "Angebotsnaturschutz - Agrarumweltprogramme und Vertragsnaturschutz weiter entwickeln" liefert nun die Bausteine, wie das Instrumentarium der Agrarumweltprogramme und des Vertragsnaturschutzes fit für die Zukunft gemacht werden kann. Die Förderung und Entwicklung von Biodiversität in der Kulturlandschaft wird zum elementaren Bestandteil der Agrarumweltprogramme. Grundlegende Voraussetzung hierfür ist, dass die öffentlichen Mittel für die landwirtschaftlichen Umweltförderprogramme gestärkt werden.

Dazu gibt es aus dem In- und Ausland gut funktionierende Beispiele, die in dem vorliegenden Band beschrieben und aufbereitet sind. In der Gesamtheit flächendeckend umgesetzt können sie eine Trendumkehr des Rückgangs von Pflanzen- und Tierarten in der Agrarlandschaft bewirken.



Titelbild der Veröffentlichung: Naturschutz und Landwirtschaft: Kriterienkatalog zur "Guten fachlichen Praxis".

vergriffen

KNICKEL, K., JANSSEN, B., SCHRAMEK, J. und KÄPPEL, K.  (2001):

Naturschutz und Landwirtschaft: Kriterienkatalog zur "Guten fachlichen Praxis".

Schr.R. f. Angewandte Landschaftsökologie 41
152 S., vergriffen
ISBN 3-7843-3712-0

Gute fachliche Praxis wurde bisher  von Naturschutz und Landwirtschaft unterschiedlich angesehen. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes ist eine eindeutige und verbindliche Bestimmung des Begriffes unerlässlich. In dem Bericht des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens "Entwicklung eines naturschutzfachlichen Kriterienkataloges zur Bewertung der guten fachlichen Praxis (GfP)" sind wissenschaftliche Grundlagen für eine Konkretisierung der GfP zusammengetragen worden, um den Dialog zwischen Naturschutz und Landwirtschaft kontruktiv weiterzuführen und in neue Bahnen zu lenken.

Der Kriterienkatalog soll den Erkenntnisstand über die direkten und indirekten Einflüsse der Landwirtschaft auf den Bestand und die Veränderungen von Flora und Fauna sowie ihren Lebensräumen widerspiegeln. Mit Querverweisen auf die Ergebnisse einschlägiger Untersuchungen werden einzelne Anforderungen und Kriterien aus den Bereichen Biotopschutz, Biotopverbundsysteme sowie Bodenschutz, Düngung und Pflanzenschutz ausführlich begründet. Empfehlungen zur Umsetzung der Ergebisse schließen den Bericht ab. Überprüft werden die bestehenden Gesetze und Verordnungen hinsichtlich der darin genannten naturschutzrelevanten Vorgaben an die GfP. Diskutiert werden der Reglungsbedarf und die Reglungsmöglichkeiten. Weitere Ansätze, die für die Umsetzung einer naturschutzgerechten GfP von Bedeutung sind, wie Raumordnung und Landschaftsplanung, Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) , Umweltinformation und Beratung sowie Agrarförderung, Bewirtschaftungsbeiträge und Vertragsnaturschutz werden kritisch beleuchtet.



Titelbild der Veröffentlichung: Naturschutz in der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK)

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KASPERCZYK, N., KNICKEL, K., DOSCH, A., REHBINDER, E. und SCHMIHING, C. (2004)

Naturschutz in der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK).

Schr.R. f. Angewandte Landschaftsökologie 64
137 S.
ISBN 3-7843-3737-6

Die Integration von Natur- und Umweltaspekten ist im Rahmen der Neuausrichtung der Agrarpolitik und der Förderung der ländlichen Entwicklung von zentraler Bedeutung. Die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) stellt auf Bundesebene einen der wenigen Ansatzpunkte dar, um Fördermittel im Sinne neuer politischer Zielrichtungen zu steuern. In dieser Studie wird gefragt, inwieweit sich die GAK zur Integration von Naturschutz- und Gewässerschutzanliegen als zentrales Förderelement einer natur- und landschaftsverträglichen Landnutzung eignet und Anwendung findet.

Den Ausgangspunkt für die Sudie stellt eine Status-quo-Analyse der gesetzlichen Grundlage sowie der derzeitigen Förderpraxis dar. Nach einer Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen folgt eine vertiefende Bewertung der aktuellen Fördertatbestände aus naturschutzfachlicher Sicht. Anhang der festgestellten (Umsetzungs-) Defizite werden Empfehlungen zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung der GAK und der einzelnen Fördermaßnahmen erarbeitet, die inhaltlich relevant für die Bundesebene (BMU, BMVEL), aber auch für die Länderebene sind. Einzelne naturschutzfachlich begründete Empfehlungen werden im Hinblick auf den gesetzlichen Rahmen der GAK und deren Realisierbarkeit aus juristischer Perspektive exemplarisch behandelt.

Im letzten Teil werden strategische Optionen für die zukünftige Entwicklung der GAK diskutiert. Auf die Möglichkeit einer neuen Gemeinschaftsaufgabe "Integrierte Entwicklung des ländlichen Raumes" und die aktuelle Föderalismusdiskussion mit dem Ziel einer Entflechtung der Bundes- und Landeskompetenzen wird hierbei Bezug genommen.


Letzte Änderung: 25.05.2007

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