Veröffentlichungen
Literatur Nachhaltigkeitsindikator
Literatur Vogelmonitoring
- Gedeon, K.; Fischer, S. & Sudfeldt, C. (2003): Steckbyer Grundsätze und Ziele zum Vogelmonitoring in Deutschland. - In: Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Vogelmonitoring in Deutschland [= Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Sonderheft 2003(1)]. - Halle, S. (Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt) S. 147-149.
- Mitschke, A. & Ludwig, J. (2004): Monitoring häufiger Brutvögel in der Normallandschaft von Niedersachsen und Bremen. - Vogelkdl. Ber. Nieders. 36: 69-78.
- Mitschke, A., Sudfeldt, C., Heidrich-Riske, H. & Dröschmeister, R. (2005):
Brutvogelmonitoring in der Normallandschaft Deutschlands - Untersuchungsgebiete, Erfassungsmethode und erste Ergebnisse. - Vogelwelt 126: 127-140.
- Stickroth, H., Schmitt, G., Achtziger, R., Nigmann, U., Richert, E. & Heilmeier, H. (2003):
Konzept für ein naturschutzorientiertes Tierartenmonitoring - am Beispiel der Vogelfauna. - Angew. Landschaftsökol. 50, 398 S.
- Sudfeldt, C., Dröschmeister, R. Grüneberg, C., Mitschke, A., Schöpf, H. & Wahl, J. (2007):
Vögel in Deutschland 2007. - Münster, 39 S.
- Südbeck, P., Andretzke, H., Fischer, S., Gedeon, K., Schikore, T. Schröder, K. & Sudfeldt, C. (2005): Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands. - Radolfzell, 792 S.
- Wahl, J. & Sudfeldt, C. (2005): 40 Jahre Wasservogelzählung: Welche Spuren hinterlassen Klimaschwankungen? - Tagungsband zur 138. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft in Stuttgart: 78.
Literatur FFH-Monitoring

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Doerpinghaus, A., Eichen, C., Gunnemann, H., Leopold, P., Neukirchen, M. Petermann, J. & Schröder, E. (Bearb.) (2005)
Methoden zur Erfassung von Arten der Anhänge IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie.
Naturschutz und Biologische Vielfalt 20. Bonn-Bad Godesberg.
449 S. EUR 28,-
ISBN 978-3-7843-3920-4
In der vorliegenden Veröffentlichung werden Empfehlungen für die Erfassung des Erhaltungszustandes von Vorkommen der Arten der Anhänge IV und V der FFH-Richtlinie gegeben. Damit werden die bereits 1999 und 2001 mit Heft 22 bzw. 42 der BfN-Schriftenreihe „Angewandte Landschaftsökologie“ veröffentlichten Methoden für die Lebensraumtypen des Anhangs I und die Arten des Anhangs II ergänzt.
Die Empfehlungen entstanden begleitend zum Prozess der Erarbeitung von Bewertungsvorgaben für den Erhaltungszustand aller Arten der FFH-Richtlinie durch Expertengruppen der Länderfachbehörden und des BfN. Im Vordergrund stand die enge Abstimmung zwischen Bewertungsrahmen und relevanten Erfassungsmethoden.
Die Empfehlungen zur Erfassung werden für jede Art in Form von übersichtlichen Steckbriefen mit einer Kurzcharakterisierung der Art dargestellt. Artübergreifende Methodenhinweise werden einleitend für die jeweiligen taxonomischen Gruppen erläutert und durch Übersichten ergänzt.
Die Erfassungsmethoden bilden die Grundlage für die Bewertung des Erhaltungszustandes der Arten von europäischem Interesse. Anhand des Erhaltungszustandes bemisst sich, ob die Maßnahmen der Richtlinie greifen und das Ziel erreicht wird, einen günstigen Erhaltungszustand zu verwirklichen. Erfassungsmethoden werden damit zu einem grundlegenden Baustein für die Umsetzung der FFH-Richtlinie. Mit dem Handbuch werden Empfehlungen leicht zugänglich aufbereitet und für die Praxis zur Verfügung gestellt.
- Dietz ,M.; Meinig, H. & Simon, O. (2003): Entwicklung von Bewertungsschemata für die Säugetierarten der Anhänge II, IV und V der FFH-Richtlinie.- Natur und Landschaft 78 (12): 541-543.
- Doerpinghaus, A.; Verbücheln, G.; Schröder, E.; Westhus, W.; Mast, R. & Neukirchen, M. (2003): Empfehlungen zur Bewertung des Erhaltungszustands der FFH-Lebensraumtypen: Grünland.- Natur und Landschaft 78 (8): 337-401.
- Fartmann, T., Gunnemann, H., Salm, P. & Schröder, E. (2001):
Berichtspflichten in Natura-2000-Gebieten - Empfehlungen zur Erfassung der Arten des Anhangs II und Charakterisierung der Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie. - Angewandte Landschaftsökologie 42. - Münster (Landwirtschaftsverlag).
- Neukirchen, M.; Schnitter, P.; Eichen, C.; Ellwanger, G. & E. Schröder (2005): Empfehlungen für die Bewertung des günstigen Erhaltungszustandes für die Arten der Anhänge II, IV und V der FFH-Richtlinie in Deutschland. Natur und Landschaft 80 (4): 168 - 171.
- Rückriem, C. & Roscher, S. (1999): Empfehlungen zur Umsetzung der Berichtspflicht gemäß Art. 17 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. - Angewandte Landschaftsökologie 22. - Münster (Landwirtschaftsverlag).
- Schnitter, P., Ellwanger, G., Neukirchen, M. & Schröder, E. (Bearb.)(2006):
Empfehlungen für die Erfassung und Bewertung von Arten als Basis für das Monitoring nach Artikel 11 und 17 der FFH-Richtlinie in Deutschland. - Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (Halle), Sonderheft 2, 370 S, pdf-Datei
- Ssymank, A., Hauke, U., Rückriem, C. & Schröder, E. (1998): Das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000. - Schriftenr. Landschaftspflege Naturschutz 53. - Münster (Landwirtschaftsverlag).
- Weddeling, K., Eichen C., Neukirchen, M., Ellwanger, G., Sachteleben, J. & M. Behrens (2007):
Monitoring und Berichtspflichten im Kontext der FFH-Richtlinie: Konzepte zur bundesweiten Erfassung des Erhaltungszustandes von nutzungsabhängigen Arten und Lebensraumtypen. S. 177-195. - In: Begemann, F., Schröder, S., Wenkel, K.-O. & H.-J. Weigel: Monitoring und Indikatoren der Agrobiodiversität. - Agrobiodiversität - Schriftenreihe des Informations- und Koordinationszentrums für Biologische Vielfalt 27, 328 S.
Literatur Nachhaltigkeitsindikator
- Achtziger, R., Stickroth, H., Zieschank, R. (2003a):
F&E-Projekt "Nachhaltigkeitsindikator für den Naturschutzbereich". - Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Sonderheft 1/2003: "Vogelmonitoring in Deutschland": 138-142.
- Achtziger, R., Stickroth, H., Zieschank, R., Doerpinghaus, A. (2003b):
"Nachhaltigkeitsindikator für den Naturschutzbereich" - Informationspapier zur Artenauswahl: Kriterien und Vorgehensweise. - Unveröff. Manuskript, Freiberg: 8 S.
- Achtziger, R., Stickroth, H., Zieschank, R. (2004): Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt - ein Indikator für den Zustand von Natur und Landschaft. - Angewandte Landschaftökologie 63: 137 S.
- Achtziger, R., Stickroth, H., Zieschank, R. (2005a):
From monitoring to indicators - the German sustainability indicator for species diversity. - Verhandlungen der Gesellschaft für Ökologie 35: 412.
- Achtziger, R., Stickroth, H., Zieschank, R. (2005b):
From monitoring to indicators - calculation of the German sustainability indicator for species diversity. - Verhandlungen der Gesellschaft für Ökologie 35: 437.
- Achtziger, R., Stickroth, H., Zieschank, R. , Wolter, C. & Schlumprecht, H. (2007): F+E-Projekt"Nachhaltigkeitsindikator für den Naturschutzbereich" - Phase 2. Endbericht Teil A:Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt. - Unverö. Forschungsbericht im Auftrag des BfN (FKZ 804 86 010): 196 S.
- Bundesregierung (2002):
Perspektiven für Deutschland - Unsere Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. - Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin: 235 S.
- Bundesregierung (2004):
Perspektiven für Deutschland - Unsere Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. Fortschrittsbericht 2004. - Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin: 240 S.
- Bundesregierung (2005):
Wegweiser Nachhaltigkeit 2005. Bilanz und Perspektiven. - Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Berlin: 129 S.
- Doerpinghaus, A. (2003): Der "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt". - NNA-Berichte 16(2): 71-74.
- Niedersächsisches Landesamt für Ökologie (2002): Entwicklung von Umweltindikatoren für Niedersachsen, Statusbericht. - Nachhaltiges Niedersachsen 09: 70-73.
- Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2007):
Nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Indikatorenbericht 2006. - Statistisches Bundesamt, Wiesbaden: 59 S.
- Schlumprecht, H. (2003): Ziele für die Bestandsentwicklung einheimischer Vogelarten: wie viele Drosselrohrsänger wollen wir haben? - Der Falke 50(4): 108-113.
- Schlumprecht, H., Schupp, D., Südbeck, P. (2001): Methoden zur Entwicklung eines Indikators "Bestandsentwicklung ausgewählter Vogelarten". - Naturschutz u. Landschaftsplanung 33(11): 333-343.
- Stickroth, H. (2005):
Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung: Wie Vögel dem Naturschutz Beine machen. - Der Falke 52(7): 208-213.
- Stickroth, H., Achtziger, R., Zieschank, R. (2005a): Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt - ein Indikator für den Zustand von Natur und Landschaft in Deutschland. - Tagungsband der 138. Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft DO-G in Stuttgart 2005: 117.
- Stickroth, H., Schlumprecht, H., Achtziger, R. (2005b): Zielwerte für den "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt" - Messlatte für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland aus Sicht des Natur- und Vogelschutzes. - Berichte zum Vogelschutz 41: 78-98.
- Sukopp, U. (2007): Der Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt. Ein Indikator für den Zustand von Natur und Landschaft. -
In: Gedeon, K., Mitschke, A. & Sudfeldt, C. (Hrsg.): Brutvögel in Deutschland. Zweiter Bericht. Eigenverlag des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten, Hohenstein-Ernsthal: 34-35.
- Zieschank, R., Stickroth, H., Achtziger, R. (2004):
Seismograph für den Zustand von Natur und Landschaft. Der Indikator für die Artenvielfalt. - politische ökologie 91-92: 58-59.
Literatur GVO-Monitoring

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Kowarik, I., Bartz, R. und Heink, U. (2008)
Bewertung "ökologischer Schäden" infolge des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft
Naturschutz und Biologische Vielfalt 56, Bonn-Bad Godesberg.
246 S. + CD-ROM, EUR 22,-
ISBN 3-7843-3956-6
Die europäische Freisetzungsrichtline 2001/18/EG, die europäische Verordnung 1829/2003 sowie das deutsche Gentechnikgesetz regeln den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Demnach muss vor Erteilung einer Genehmigung eine Umweltrisikoprüfung durchgeführt werden. Während des Anbaus ist ein Monitoring der Umweltwirkungen der GVO gesetzlich vorgeschrieben. Um Schäden an der Natur im Rahmen der Umweltrisikoprüfung und beim Monitoring verlässlich zu bestimmen, muss jedoch zunächst in verbindlicher Form definiert werden was unter solchen Schäden zu verstehen ist. Weiterhin muss ein standardisiertes Verfahren zur Bewertung von Schäden zur Verfügung stehen.
Da diese Voraussetzungen aus Sicht des Naturschutzes bisher nicht erfüllt waren, hat das Bundesamt für Naturschutz eine Forschergruppe an der TU Berlin mit zwei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beauftragt, um eine Schadensdefinition und ein Bewertungsverfahren zu erarbeiten.
Im Ergebnis liegt ein transparentes und so weit wie möglich standardisiertes Bewertungsverfahren vor, das in Zukunft bei verschiedenen gentechnikrechtlichen und naturschutzrechtlichen Vollzugsaufgaben eingesetzt werden kann. Es wird dazu beitragen, gentechnikrechtliche Bewertungen der Umweltwirkungen von GVO um wichtige naturschutzfachliche Aspekte zu ergänzen. Hierzu zählen insbesondere ei-ne konsequente Differenzierung der Bedeutung von Schutzgütern und eine systematische Beachtung räumlich konkreter Naturschutzzielsetzungen, wie sie beispielsweise in Schutzgebietsverordnungen festgelegt werden. Im Haupttext werden alle Verfahrensschritte ausführlich hergeleitet, beschrieben und begründet. Zusätzlich liegt dem Band eine CD-ROM bei mit einem Leitfaden, der in knapper Form den Gesamtablauf und alle Einzelschritte des Bewertungsverfahrens zusammenfasst.

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Breckling, B, Dolek, M., Lang, A., Reuter, H. und Verhoeven, R. (2007)
GVO-Monitoring vor der Umsetzung
Veröffentlichung zur Tagung vom 28. und 29. November 2006 am Bundesamt für Naturschutz, Bonn
Naturschutz und Biologische Vielfalt 49, Bonn-Bad Godesberg.
242 Seiten, EUR 18, -
ISBN 3-7843-3949-8
Seit 2004 werden in der Europäischen Gemeinschaft Import, Anbau und Verarbeitung von gentechnisch veränderten Kulturpflanzen wieder genehmigt. Verbindliche Auflage ist jedoch, mögliche schädigende Wirkungen der GVO auf die Umwelt zu beobachten. Dafür gibt die EU den rechtlichen Rahmen vor, die Ausgestaltung dieses Monitorings ist jedoch nicht abschließend geregelt.
Verschiedene Empfehlungen sind derzeit in der Diskussion, wie Gefahren für die Schutzgüter Gesundheit und Umwelt am besten erkannt werden können. Zu den diskutierten Konzepten gehören nicht nur repräsentative Methoden der Umweltbeobachtung, sondern auch geeignete Verfahren, wie die Monitoringdaten zusammenhängend auszuwerten und zu beurteilen sind.
Daran arbeiten für den Bund ebenso wie für die Europäische Gemeinschaft und die Bundesländer zahlreiche WissenschaftlerInnen. Ziel ist die Entwicklung geeigneter Indikatoren und standardisierter Methoden, um die Einflüsse auf die Schutzgüter zu erfassen. Das Bundesamt für Naturschutz ist intensiv an diesem Prozess beteiligt.
Der vorliegende Band präsentiert bestehende Konzepte und Entwicklungen auf dem Gebiet des Monitorings gentechnisch veränderter Organismen aus dem deutschspra-chigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz): – Erfüllen die Konzepte die Anforderungen des Naturschutzes? – Sind sie tragfähig für die Regelungspraxis von EU, Bund und Ländern? – Bieten Datenerhebung und -verarbeitung ausreichende Qualität? – Können Synergien mit etablierten Maßnahmen genutzt werden? – Wie werden die Ergebnisse bewertet? – Bestehen noch konzeptionelle Fehlstellen beim Monitoring von GVO-Wirkungen?

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Meier, M.S., Hilbeck, A. (2005)
Faunistische Indikatoren für das Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) – Verfahren zur Beurteilung und Auswahl
Naturschutz und Biologische Vielfalt 29. Bonn-Bad Godesberg.
137 S.+ CD, EUR 18,
ISBN 3-7843-3929-8
Gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) müssen bei Inverkehrbringen gemäß EU-Gesetzgebung zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt und im Sinne der Umweltvorsorge langfristig überwacht werden. GVP-bedingte Veränderungen in der Umwelt müssen ermittelt, ausgewertet und bewertet werden. Für den Naturschutzbereich stehen dabei schädliche Auswirkungen auf die Biologische Vielfalt im Vordergrund.
Ob die Zielvorgaben eines Monitorings der Umweltwirkungen von GVP erreicht werden, hängt maßgeblich von der Auswahl geeigneter Indikatoren ab. Die Identifikation und Auswahl von faunistischen Indikatorarten für das GVO-Monitoring ist daher Gegenstand dieses Bandes.
In Teil I werden auf Ursache-Wirkungs-Beziehungen basierende Vorschläge faunistischer Indikatoren detailliert untersucht, bewertet und nach ihrem Indikationspotenzial gewichtet. Dabei wird auf Vorarbeiten des Umweltbundesamtes zu einem Langzeitmonitoring von Umweltwirkungen transgener Kulturpflanzen aufgebaut. In Teil II werden zwei Risikoanalyse-Methoden vorgestellt, mit deren Hilfe fallspezifisch Indikatorarten für das GVO-Monitoring in einem wissenschaftlich transparenten und reproduzierbaren Prozess identifiziert und bewertet werden können.

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Gertrud Menzel, Ingo Lünsmann, Ulrike Middelhoff, Broder Breckling, Günther Schmidt, Jörg Tillmann, Wilhelm Windhorst, Winfried Schröder, Juliane Filser und Hauke Reuter (2005)
Gentechnisch veränderte Pflanzen und Schutzgebiete – Wirksamkeit von Abstandsregelungen
Naturschutz und Biologische Vielfalt 10. Bonn-Bad Godesberg.
164 S.+ CD, EUR 18,-
ISBN 3-7843-3910-7
Das vorliegende Werk hat die Evaluierung von Maßnahmen zum Ziel, mit deren Hilfe die Auswirkungen des Anbaus transgener Kulturpflanzen in Deutschland auf Schutzgebiete vermieden oder minimiert werden können. Erstmalig erfolgt eine diesbezügliche Untersuchung aufgrund konkreter Sachdaten und geographischer Daten zu Schutzgebieten. Hierfür wurden potenzielle Auswirkungen auf Schutzgebiete analysiert und transgene Kulturpflanzen anhand ihrer Charakteristika und ihres raumzeitlichen Interaktionspotenzials typisiert. Anhand von Fallbeispielen erfolgte eine Konkretisierung der Überlegungen.
Der Schwerpunkt des Projekts lag auf der Evaluierung der Zweckmäßigkeit von Abstandsmaßnahmen. Da mangels Datengrundlage eine Einzelbewertung möglicher ökologischer Folgewirkungen auf Schutzgebiete bzw. auf ihr schützenswertes Inventar nicht möglich ist, wurde die räumliche Konfiguration von Schutzgebieten in Relation zu Umweltfaktoren, Landschaftsstruktur und Anbausituation mit Hilfe geostatistischer Verfahren analysiert und Gebiete mit einem ähnlichen Risikopotenzial, sogenannte Modellraumklassen, lokalisiert. Für Schleswig-Holstein wurden modellgestützte Szenariorechnungen mit unterschiedlichen Abstandsweiten um Naturschutzgebiete durchgeführt und die Ergebnisse auf der Basis der Modellraumklassen auf den gesamtdeutschen Raum übertragen. Damit wird eine Methodik bereitgestellt mit der für verschiedenen Pflanzen mit unterschiedlichen transgenen Eigenschaften die Ausbreitung in Schutzgebiete sowie deren potenzielle Auswirkungen analysiert werden können.
Advisory Committee on Releases to the Environment (2004):
Guidance on best practice in the design of post-market monitoring plans in submissions to the Advisory Committee on Releases to the Environment. - ACRE Guidance Note 16, Department for Environment, Food and Rural Affairs, London: 21 p.
Andow, D. A. & Hilbeck, A. (2004): Science-Based Risk Assessment for Nontarget Effects of Transgenic Crops. - BioScience 54(7): 637-649.
Bohn, U. & Benzler, A. (2001): Naturschutzziele und naturschutzfachliche Bewertung der Risiken bei der Ausbringung gentechnisch veränderter Organismen. - In: Lemke, M., Winter, G.: Bewertung von Umweltwirkungen von gentechnisch veränderten Organismen im Zusammenhang mit naturschutzbezogenen Fragestellungen. - Berichte 3/01: 238-266. Umweltbundesamt, Berlin.
Breckling, B. & Verhoeven, R. (Hrsg., 2004): Risk Hazard Damage. Specification of Criteria to Assess Environmental Impact of Genetically Modified Organisms. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 1: 256 S.
Breckling, B.; Reuter, H. & Verhoeven, R. (Hrsg., 2008): Implications of GM-Crop Cultivation at Large Spatial Scales. - Theorie der Ökologie 14, 180 S. Frankfurt, (Peter Lang).
Bund/Länder-Arbeitsgruppe "Monitoring von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen" (2003):
Entwurf eines Konzepts für das Monitoring von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). - In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Symposium "Monitoring von gentechnisch veränderten Pflanzen: Instrument einer vorsorgenden Umweltpolitik". UBA-Texte 23/03: 169-209. Umweltbundesamt, Berlin.
Felke, M.; Lorenz, N. & Langenbruch, G. A. (2002): Laboratory studies on the effects of pollen from Bt-maize on larvae of some butterfly species. - Journal of Applied Entomology 126: 320-325.
Fink, M.; Seitz, H. & Beismann, H. (2006): Concepts for General Surveillance:VDI Proposals. Standardisation and harmonisation in the field of GMO-Monitoring. - Joutnal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 1, Suppl. 1: 11-14.
Graef, F.; Züghart, W. & Fritsche, B. (2006): Monitoring-Workshop: Raum- und Flächenauswahl für das GVO-Monitoring. -
BfN-Skripten 189, 25 MB! |
zip-Datei
Graef, F. (2009): Agro-environmental effects due to altered cultivation practices with genetically modified herbicide-tolerant oilseed rape and implications for monitoring. A review.– Agronomy for Sustainable Development 29: 31-42.
Graef, F.; De Schrijver, A. & Murray, B. (2008): GMO monitoring data coordination and harmonisation at the EU level - Outcomes of the European Commission Working Group on Guidance Notes supplementing Annex VII of Directive 2001/18/EC. - Journal for Consumer Protection and Food Safety 3, Suppl. 2: 17-20.
Graef, F.; Züghart, W.; Benzler, A.; Berhorn, F. & Sukopp, U. (2007): Monitoring genetically modified plants (GMP): Data harmonisation and coordination on multiple levels to ensure data quality and comparability. - Journal for Consumer Protection and Food Safety 2, Supplement 1: 72-75.
Graef, F.; Züghart, W.; Hommel, B.; Heinrich, U.; Stachow, U. & Werner, A., (2005): Methodological scheme for designing the monitoring of genetically modified crops at the regional scale. - Environmental Monitoring and Assessment 111 (1-3): 1-26. DOI: 10.1007/s10661-005-8044-5
Gressel, J. (ed., 2005): Crop Ferality and Volunteerism. - CRC-Press, Boca Raton: 422 p.
Kowarik, I.; Bartz, R. & Heink, U. (2008): Bewertung "ökologischer Schäden" infolge des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 56: 248 S.
Kjellsson, G. & Strandberg, M. (eds., 2001): Monitoring and surveillance of genetically modified higher plants - Guidlines for procedures and analysis of environmental effects. - Birkhäuser, Basel: 119 p.
Kuhlmann, M. & Beismann, H. (2004):
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Lang, A.; Seitz, H.; Berhorn, F.; Brunzel, S.; Dolek, M.; Erlacher, S.; Felke, M.; Leopold, P.; Schmidt, A. & Theißen, B. (2006): Standardisierte Erhebungsmethoden für Schmetterlinge (Lepidoptera) im Rahmen eines Monitorings für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aus: Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft Heft Nr. 66 (2006) Nr. 7/8 - Juli/August
Zeitschrift Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft
Lemke, M., & Winter, G. (2001): Bewertung von Umweltwirkungen von genetisch veränderten Organismen im Zusammenhang mit naturschutzbezogenen Fragestellungen. - Berichte 3/01, 373 S. Umweltbundesamt, Berlin.
Menzel, G.; Lünsmann, I.; Middelhoff, U.; Breckling, B.; Schmidt, G. et al. (2005): Gentechnisch veränderte Pflanzen und Schutzgebiete. Wirksamkeit von Abstandsregelungen. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 10: 164 S.
Meyer, R., Revermann, C., Sauter, A. (1998): Biologische Vielfalt in Gefahr? - Gentechnik in der Pflanzenzüchtung. - Studien des Büros für Technikfolgenabschätzungen beim Deutschen Bundestag 6: 308 S.
Middelhoff, U.; Hildebrandt, J. & Breckling, B. (2005): Die Ökologische Flächenstichprobe als Instrument eines GVO-Monitorings.
BfN-Skripten 172. (1 MB)
Perry, J. N.; Rothery, P.; Clark, S. J.; Heard, M. S. & Hawes, C. (2003): Design, analysis and statistical power of the Farm-Scale Evaluations of genetically modified herbicide-tolerant crops. - Journal of Applied Ecology 40: 17-31.
Sukopp, U. (2004): Der naturwissenschaftliche Umgang mit Wissenslücken bei der Risikoanalyse ökologischer Folgen der Freisetzung und des Inverkehrbringens von GVO. - In: Breckling, B.; Brand, V.; Winter, G.; Fisahn, A. & Pagh, P.: Fortschreibung des Konzeptes zur Bewertung von Risiken bei Freisetzungen und dem Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen. - Berichte 3/04: 84-115. Umweltbundesamt, Berlin.
Sukopp, U. & Sukopp, H. (1993): Das Modell der Einführung und Einbürgerung nicht einheimischer Arten - Ein Beitrag zur Diskussion über die Freisetzung gentechnisch veränderter Kulturpflanzen. - Gaia 2(5): 267-288.
Sukopp, U. & Weddeling, K. (2007): Fachliche Anforderungen an die Überwachung der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) bei Freisetzung (Monitoring nach Teil B der RL 2001/18/EG). - In: Breckling, B.; Dolek, M.; Lang, A.; Reuter, H. & Verhoeven, R. [Red.]: GVO-Monitoring vor der Umsetzung. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 49: 185-206.
Traxler, A.; Heissenberger, A.; Frank, G.; Lethmayer, C. & Gaugitsch, H. (2000): Ökologisches Monitoring gentechnisch veränderter Organismen. - Monographien 126, 240 S. Umweltbundesamt, Wien.
Umweltbundesamt (Hrsg., 2003a):
Monitoring von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen. Ergebnisse der Modellprojekte von Bund und Ländern, Fachtagung am 25.5.2003, Berlin - Tagungsband. - UBA-Texte 53/03, 156 S. Umweltbundesamt, Berlin.
Umweltbundesamt (Hrsg., (2003b):
Symposium "Monitoring von gentechnisch veränderten Pflanzen: Instrument einer vorsorgenden Umweltpolitik" 13. Juni 2002 im Bundespresseamt, Berlin. - UBA-Texte 23/03, 209 S. Umweltbundesamt, Berlin.
Züghart, W.; Benzler, A.; Berhorn, F.; Graef, F. & Sukopp, U. (2005): Monitoring der Wirkungen gentechnisch veränderter Organismen auf Natur und Landschaft nach Marktzulassung. - Natur und Landschaft 80 (7): 307-312.
Züghart, W.; Benzler, A.; Berhorn, F.; Sukopp, U. & Graef, F. (2008): Determining indicators, methods and sites for monitoring potential adverse effects of genetically modified plants to the environment: the legal and conceptional framework for implementation. – Euphytica 164 (3): 845-852.
Züghart, W. & Breckling, B. (2003):
Konzeptionelle Entwicklung eines Monitoring von Umweltwirkungen transgener Kulturpflanzen. Teil 1 und
Teil 2. - UBA-Texte 50/03, 543 S. Umweltbundesamt, Berlin.
Züghart, W. & Tappeser, B. (2005): Unter Beobachtung. Vorsorgeprinzip und Monitoring beim Vollzug des Gentechnikgesetzes. - In: Agrarbündnis e.V. (Hrsg.): Der kritische Agrarbericht. Schwerpunkt 2005: Agro-Gentechnik, S. 203-207.

