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Gobio albipinnatus Lukasch, 1933

Weißflossiger Gründling

schlanker, karpfenartiger Fisch

EU-Code: 1124, Anh. II

Rote Liste Status (D) 2


Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Ural im Osten bis zum Rhein im Westen. In Deutschland gibt es Vorkommen in Donau, Oder, Elbe und im Rheingebiet. Besiedelt werden relativ langsam fließende Gewässerabschnitte der Barben- und Brassenregion mit sandigem Grund.


Fortpflanzung/Biologie

Die Laichzeit der Art erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Laichhabitate sind nicht bekannt. Die Art wird meist ca. 4 Jahre alt, wobei größere Individuen auch 5-6 Jahre alt werden können. Der Weißflossengründling ernährt sich von Bodentieren.


Gefährdung

Die Verbauung der Fließgewässer und der damit verbundene Verlust der Laichgebiete stellt eine Gefährdung dar. In der oberen Donau wird besonders durch die hohe Aal-Dichte eine Beeinträchtigung der Art angenommen.


Schutz

Da zur Ökologie und Biologie des Weißflossengründlings wenig bekannt ist, können keine konkreten Schutzmaßnahmen genannt werden.


Literaturhinweis

verändert nach:
Steinmann, I. und Bless, R. (2004): Gobio albipinnatus Lukasch, 1933. In: Petersen, B., Ellwanger, G., Bless, R., Boye, P., Schröder, E., und Ssymank, A. (Bearb.): Das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000. Ökologie und Verbreitung von Arten der FFH-Richtlinie in Deutschland. Band 2: Wirbeltiere. - Bonn-Bad Godesberg (Landwirtschaftsverlag) - Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz 69(2): 259-263.

Letzte Änderung: 04.04.2008

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