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		<title>Bundesamt für Naturschutz</title>
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		<description>Pressemitteilungen des Bundesamt für Naturschutz</description>
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			<title>Bundesamt für Naturschutz</title>
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			<description>Pressemitteilungen des Bundesamt für Naturschutz</description>
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		<copyright>© 2010 BfN</copyright>
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		<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 09:40:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Auen- und Hochwasserschutz effektiv miteinander verbinden</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=0168a77a7524e95dc2bab2965f25bbe8&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4106</link>
			<description>BfN veröffentlicht Beispiele für eine ökologisch vorbildliche Praxis im Auen- und Hochwasserschutz
Akteure zum Handeln aufgefordert</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 8. Februar 2012:&nbsp;Das letzte Rheinhochwasser ist erst ein paar Wochen her und vor fast genau einem Jahr erreichten die Wasserstände an der Elbe zum dritten Mal in neun Jahren Rekordwerte. Nach diesen Ereignissen wird immer der Ruf laut, endlich Maßnahmen für einen effizienten Auen- und Hochwasserschutz zu ergreifen.
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat deshalb im Rahmen eines Forschungsvorhabens nach guten Beispielen für Projekte des naturverträglichen Hochwasserschutzes, des Auenschutzes und der ökologisch optimierten Wasserkraftnutzung suchen lassen. Die Ergebnisse werden nun in der BfN-Schriftenreihe „Naturschutz und biologische Vielfalt“ (Band 112) veröffentlicht. Für 37 Vorhaben werden die erreichten und angestrebten Erfolge ebenso dargestellt wie die Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Diese Sammlung der „Guten Beispiele“ soll Impulse für neue Projekte geben und helfen, die Synergien zwischen dem Schutz der Biodiversität in Auen und Fließgewässern und ökologischem Hochwasserschutz zu nutzen. Ebenso werden Hinweise gegeben, wie die negativen Begleiteffekte der klimafreundlichen Wasserkraft durch konkrete Anlagenverbesserungen vor Ort gemindert werden können“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.&nbsp;
Die Häufungen von „Jahrhunderthochwassern“ an verschiedenen Flüssen in Verbindung mit einem gesteigerten Bewusstsein für den Wert von Artenvielfalt haben die gesellschaftliche Wertschätzung von Naturschutzmaßnahmen an Flüssen gesteigert. „Die europäische Wasserrahmenrichtlinie verlangt einen guten Zustand der Fließgewässer, der auch von deren Auen abhängt. Jetzt sind die Akteure gefordert, guten Auen-, Gewässer und Hochwasserschutz aufeinander abgestimmt umzusetzen,“ erläuterte Beate Jessel.&nbsp;
Bezug:Auenschutz – Hochwasserschutz – Wasserkraftnutzung, Beispiele für eine ökologisch vorbildliche Praxis, Reihe: Naturschutz und Biologische Vielfalt, Band 112.Weitere Informationen unter: http://www.bfn.de/0324_veroeffentlichung_download.html&nbsp;

Hintergrund&nbsp;An den großen Flüssen Deutschlands konzentrieren sich viele Nutzungsansprüche. Sie dienen unter anderem der Schifffahrt und der Energiegewinnung aus Wasserkraft, ihre Auen wurden besiedelt und Auenböden sind landwirtschaftlich genutzt, vielfach konzentrieren sich hier Verkehrswege und Infrastruktur und sie dienen gleichzeitig einer breiten Bevölkerung als Erholungsräume. Um all diese Ansprüche möglichst gleichzeitig zu erfüllen und mit dem lokalen Schutz vor Hochwasser zu vereinbaren, wurden die Flüsse vielfach gestaut, verbaut und durch immer höhere Dämme von den Auen getrennt.&nbsp;
Diese Entwicklung ging nicht nur zu Lasten einer regionalen Hochwasserrückhaltung, sondern beeinträchtigte auch die Funktion der Auen als Zentren der Artenvielfalt. In Deutschland sind zwei Drittel der ehemals überfluteten Auen durch Dämme von ihren Flüssen getrennt. Von den Auen, die von Hochwasser noch überflutet werden, sind nur 10% naturnah. Hauptsächlich dort findet man noch viele der ursprünglichen auentypischen Pflanzen- und Tierarten, Biozönosen und Lebensräume. Viele dieser Arten und Lebensräume sind gefährdet. Die bisherig überwiegende Nutzung von Flüssen und ihren Auen führt also zu einer Verschlechterung des natürlichen Hochwasserschutzes und zu hohen Verlusten an wertvollen Auenbiozönosen.&nbsp;
Unter dem unmittelbaren Eindruck konkreter Hochwasserkatastrophen werden regelmäßig Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz gefordert. Es sollen Retentionsflächen geschaffen werden, insbesondere durch Renaturierung ehemaliger Auen, die Fließgewässerstrukturen sollen verbessert, die Nutzung an die Bedingungen in Überschwemmungsgebieten angepasst, die Rückhaltefähigkeit durch angepasste Bewirtschaftung erhöht und all diese Anforderungen in die Planungen von Wasserwirtschaft, Raumordnung und Naturschutz integriert werden.&nbsp;
Die Erhaltung der Biodiversität und den vorsorgenden Hochwasserschutz verbindet der Bedarf an möglichst großen und naturnahen Auenflächen. Die Kombination von Auenschutz und ökologischem Hochwasserschutz führt nicht nur zu einem funktionalen, sondern auch zu einem volkswirtschaftlich darstellbaren Mehrwert. Gute Beispiele für das gelungene Zusammenspiel von Hochwasserschutz und Auenschutz tragen dazu bei, diesen integrativen Ansatz in der konkreten Projektumsetzung zu unterstützen.
Das Bundesamt für Naturschutz initiierte deshalb eine Studie zu überregional bedeutsamen Vorhaben in Deutschland und den angrenzenden Ländern, die als gute Beispiele dafür dienen können, wie die Synergien zwischen dem Schutz der Biodiversität in Auen und ökologischem Hochwasserschutz realisiert werden können. Auch das Dilemma zwischen der klimafreundlichen Nutzung der Wasserkraft einerseits und der lokalen Verschlechterung des ökologischen Zustandes von Gewässern und Auen infolge der Wasserkraftnutzung andererseits, kann durch geeignete Maßnahmen insbesondere für den Auf- und Abstieg von Fischen gemindert werden. Auch für die Bewältigung dieses Konflikts sollen die dargestellten guten Beispiele wichtige Impulse geben. Der vorliegende Band macht gelungene Ansätze des Auenschutzes, des Hochwasserschutzes und der ökologisch optimierten Wasserkraftnutzung einem breiten Publikum zugänglich und wirbt so für die Umsetzung weiterer, dringend notwendiger Projekte.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Moor als Klimaschützer - Naturschutz und Klimaschutz Hand in Hand</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=2e831752f030bdfa14e07893d072e292&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4099</link>
			<description>Entwässerte Moore verursachen über fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen in Deutschland
Schwerpunktheft der Zeitschrift &quot;Natur und Landschaft&quot; erschienen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 7. Februar 2012:&nbsp;&nbsp;Die Entwässerung von Mooren führt nicht nur zu einem Verlust an biologischer Vielfalt und einer Beeinträchtigung des Landschaftswasserhaushalts, sondern auch zu einer erheblichen Freisetzung von Treibhausgasen. Wie der Naturschutz mit einer geeigneten Wiedervernässung von Mooren einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, zeigt das Schwerpunktheft der Zeitschrift „Natur und Landschaft“ in seiner neuesten Ausgabe.
Moore sind die wichtigsten terrestrischen Kohlenstoffspeicher. Weltweit speichern sie in ihrem Torf auf nur drei Prozent der Landfläche doppelt soviel Kohlenstoff wie alle Wälder in ihrer Biomasse. Bei Entwässerung wird dieser Kohlenstoff als klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt; hinzu kommen beträchtliche Emissionen des gleichfalls stark klimarelevanten Lachgases (N2O). In Deutschland sind 99% aller Moore zerstört (degradiert) und verursachen über fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen.&nbsp;
„Der Erhaltung und fachgerechten Wiederherstellung von Mooren kommt für den Klimaschutz eine große Bedeutung zu. Dies hat dazu geführt, dass sich der Moorschutz in den letzten Jahren von einem Nischenthema des Naturschutzes zu einem gesamtgesellschaftlich relevanten Anliegen entwickelt hat, das auch in den Fokus von Politik, Wirtschaft und Medien gerückt ist.“ sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.
Das neue Schwerpunktheft der Zeitschrift „Natur und Landschaft“ gibt einen Überblick über die Situation der Moore und des Moorschutzes weltweit und in Deutschland. Konkreter Handlungsbedarf wird aufgezeigt, und verschiedene Ansätze, Möglichkeiten und Chancen der Moorrestitution werden dargestellt. So spielt z. B. die künftige Entwicklung landwirtschaftlich genutzter Flächen auf Moorböden für den Klimaschutz eine wichtige Rolle. Wie aktuelle Untersuchungsergebnisse zeigen, kann aber auch die Wiedervernässung von Mooren, die in vielen Naturschutzgroßprojekten durchgeführt wird, bei geeigneter Einstellung des Wasserstands substanziell zum Klimaschutz beitragen. Die dabei entstehenden Kosten können im Vergleich zu anderen landnutzungsorientierten Klimaschutzmaßnahmen und zum technischen Klimaschutz konkurrenzfähig sein.
Bezug:&nbsp;Einzelexemplare können beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart telefonisch 0711/78 63 - 72 80, per Fax 0711/78 63 - 84 30 oder unter&nbsp;http://www.natur-und-landschaft.de&nbsp; (Einzelheft) zu einem Preis von 7,60 € zzgl. Versandkosten bestellt werden.
Einzelartikel aus diesem Heft können gegen eine geringe Gebühr (€ 2,95/Artikel) von der Natur-und-Landschaft-Hompage als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf dem Sportplatz lockt der Dschungel</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=1ad5fea23e408812c203c0ac0570dade&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4095</link>
			<description>GRÜNE LIGA und BfN rufen zum bundesweiten Wettbewerb auf: &quot;Auf die Plätze, fertig, Vielfalt! - Biologische Vielfalt auf Sportanlagen&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Bonn, 06. Februar 2012:&nbsp;&nbsp;Mit dem Wettbewerb wollen die GRÜNE LIGA und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) junge Sportlerinnen und Sportler, Vereinsmitglieder und Trainer/-innen ermutigen, die heimische Natur im Umfeld ihres Sportvereins oder Sportplatzes zu erleben. Gesucht werden Aktionen und Projekte, die auf Sportanlagen und deren Umgebung Beiträge zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten sowie gute Ideen und Konzepte zu diesem Thema. „Wir möchten Vereine, Kommunen und Schulen dazu anregen, neben ihren Sportaktivitäten Tiere und Pflanzen in der Umgebung ihrer Sportstätte zu entdecken und sich gemeinsam im Verein für Artenvielfalt zu engagieren“, so Gudrun Vinzing, Leiterin des Projektes bei der GRÜNEN LIGA. „Gerade während der aktuellen UN-Dekade der Biologischen Vielfalt sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich mit dem Thema Biodiversität auseinanderzusetzen. Kinder und Jugendliche in Schulen und Vereinen sind eingeladen gemeinsam zu überlegen, wo man im eigenen Umfeld, neue Möglichkeiten zum Erhalt der biologischen Vielfalt schaffen kann. Sportanlagen eignen sich hierfür oftmals besonders gut.“, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.
Zur Unterstützung des Wettbewerbs gibt es auf der Internetseite&nbsp;http://www.sportplatzdschungel.de&nbsp;zahlreiche Tipps und Handlungsanregungen zur Neugestaltung von Grünflächen, Fassaden und Dächern.
Mitmachen können alle Sportvereine in Deutschland mit ihren Sportanlagen – ob vereinseigen oder in kommunaler Trägerschaft. Dabei sind Jugendabteilungen besonders gefragt. Weiterhin werden alle Schulen mit ihren Schulsportanlagen und Städte und Gemeinden in Deutschland mit ihren Sportstätten aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.
Bewerbungen können in drei Kategorien eingereicht werden:
1. Gute-Praxis-Beispiele: Abgeschlossene Aktivitäten zur Erhöhung der biologischen Vielfalt auf der Sportanlage
2. Newcomer: Im Wettbewerbsjahr 2011/12 begonnene Umgestaltungen
3. Ideen/Konzepte: Willkommen Vielfalt! Wir planen für die Sportanlage Maßnahmen für die nächsten Jahre
Mitmachen lohnt sich – für die Natur und für den Sport! Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Wert von insgesamt 20.000 Euro. Die ausgezeichneten Projekte werden auf www.sportplatzdschungel.de sowie in einer Wettbewerbsbroschüre präsentiert.
Die Bewerbungsfrist endet am 15.September 2012. Die Bewertung der Beiträge erfolgt durch eine Jury, die sich aus Vertretern des Naturschutzes und des Sports zusammensetzt.
Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU) gefördert. Der Wettbewerb wird unterstützt vom Deutschen Olympischen Sportbund.
Informationen: Sportplatzdschungel c/o GRÜNE LIGA Berlin e.V., Gudrun Vinzing, Karen Thormeyer, Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin, Tel.030-443391-0, Email: sportplatzdschungel@grueneliga.de

http://www.sportplatzdschungel.de
http://www.grueneliga-berlin.de]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Gewicht für kommunalen Naturschutz</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=a182a15a4f195e2c948b5cbb885c1c6c&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4085</link>
			<description>Städte und Gemeinden gründen Verein für biologische Vielfalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesamtes für Naturschutz:

Frankfurt a.M./Bonn, 1. Februar 2012:&nbsp;Heute wird in Frankfurt/Main der Verein „ Kommunen für biologische Vielfalt“ gegründet. 57 Städte, Gemeinden und Landkreise schließen sich in einem Bündnis zur vorbildhaften Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zusammen. Mit dem Verein vernetzen sich die Vorreiter auf dem Gebiet des kommunalen Naturschutzes in Deutschland. Sie wollen Erfahrungen und Strategien austauschen und gemeinsame Projekte zur Umsetzung der nationalen Strategie initiieren. Mit einem abgestimmten Auftreten der Mitglieder will der Verein dem kommunalen Naturschutz ein stärkeres Gewicht geben und gemeinsame Wege in der Öffentlichkeitsarbeit gehen.
Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist sehr erfreut über das Engagement der Kommunen: „Die Vereinsgründung wird von der Bundesregierung außerordentlich begrüßt. Den Städten und Gemeinden kommt bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt eine besondere Rolle zu. Sie sind es, die konkrete Entscheidungen über den Umgang mit der biologischen Vielfalt vor Ort treffen und nah bei den Bürgern sind.“
Für die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professorin Beate Jessel, bedeutet die Gründung des kommunalen Bündnisses für biologische Vielfalt einen Meilenstein bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Das BfN initiierte im Jahr 2010 das Dialogforum für die Kommunen, in dessen Ergebnis im Jahr 2010 die Deklaration „Kommunen für biologische Vielfalt“ verabschiedet wurde. „Mit der Gründung des Vereins „Kommunen für biologische Vielfalt“ nehmen die Kommunen ihre Verantwortung für die biologische Vielfalt an und geben den Bemühungen zu ihrem Erhalt eine langfristige Perspektive. Der Erhalt der biologischen Vielfalt in der Stadt sichert aber auch die Lebensräume, die wichtige Beiträge zum stadtklimatischen Ausgleich, zur Sicherung der natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe im Siedlungsbereich leisten und damit einen wichtigen Garanten für die Lebensqualität der Menschen an ihrem Wohn- und Arbeitsort darstellen“, sagte Beate Jessel. Die Kommunen seien als Handlungsebene auch deshalb so bedeutend, weil sich die Bürgerschaft hier selbst mit Aktionen und Aktivitäten einbringen könnte, so Jessel.
Die Kommunen werden in der Startphase des Vereins durch den Bund unterstützt. „Wir werden für die Arbeit des Vereins bis zum Jahr 2014 Mittel des Bundes zur Verfügung stellen. Ich bin überzeugt, dass der Verein mit seinen Service-Leistungen für die Kommunen so attraktiv ist, dass er auch langfristig großen Zulauf erhalten wird“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Heinen-Esser.
Bis 2014 sind neben dem heutigen Fachkongress als Auftaktveranstaltung u. a. konkrete Unterstützungsleistungen für das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ vorgesehen, z. B. jährliche Workshops zu den Themenfeldern der Deklaration, die Betreuung und Pflege der Internetseite www.kommunen-fuer-biologische-vielfalt.de, regelmäßige Newsletter für die Kommunen oder die Sammlung und Darstellung von sehr guten praktischen Beispielen für die Kommunen.

Zum Hintergrund:
Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossen. Insgesamt sind darin 330 Ziele und 430 Maßnahmen zur Umsetzung des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt für Deutschland festgelegt. Ziele der nationalen Strategie für unsere Städte und Gemeinden sind zum Beispiel, dass bis zum Jahr 2020 die Durchgrünung der Siedlungen einschließlich des wohnumfeldnahen Grüns deutlich erhöht werden soll. Öffentlich zugängliches Grün mit vielfältigen Qualitäten und Funktionen soll fußläufig zur Verfügung stehen. Dabei sollen auch Lebensräume stadttypischer Arten, das sind z.B. die Fledermäuse, erhalten und erweitert werden.
Mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt ergeben sich zahlreiche Vorteile und Synergien zur nachhaltigen Entwicklung von Kommunen: So kommt Grün- und Freiräumen in Zeiten des Klimawandels eine zunehmende Bedeutung zu, da sie einen wichtigen Beitrag leisten können, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Die Umwelt und Natur in den Kommunen, insbesondere ihre Ausprägung, räumliche Lage und Qualität spielen auch für das Ziel der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme eine wichtige Rolle. Die Flächen mit hohen Umweltqualitäten wie urbane Wälder, Schutzgebiete im Siedlungsraum etc. prägen die Landschaft in den Kommunen ebenso wie die Bebauung und spielen eine wichtige Rolle für die Qualität des Wohn- und Arbeitsumfeldes und die Lebensqualität insgesamt. Gleichzeitig bietet die Natur vor Ort vielen Menschen, insbesondere Kindern die einfachste und oft erste Möglichkeit Naturerfahrungen zu machen.
Siehe auch:
http://www.biologischevielfalt.de
http://www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html
http://www.kommunen-fuer-biologische-vielfalt.de
http://www.bfn.de]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Agrarreform 2014 muss ökologische Mindeststandards setzen</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=41f4a41f9df434815e9e451d54869094&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4083</link>
			<description>Rückgang der biologischen Vielfalt in intensiv genutzten Agrarlandschaften stoppen
Beate Jessel: Mindestanteil ökologischer Vorrangflächen wichtigstes Instrument</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Bonn, 27. Januar 2012:&nbsp;Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fordert, den Schutz der biologischen Vielfalt auch auf intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen zu verbessern. Der anhaltende Verlust an biologischer Vielfalt in Agrarlandschaften mit ihren typischen Landschaftsstrukturen sowie Pflanzen- und Tierarten sei besorgniserregend. Deshalb müsse die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) im Rahmen der bevorstehenden Reform dringend stärker ökologisch ausgerichtet werden. „Die Landwirtschaft als der größte Flächennutzer in Deutschland ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die GAP muss daher einen entscheidenden Beitrag auch zum Erreichen der bis 2020 vereinbarten Biodiversitätsziele auf europäischer und bundesdeutscher Ebene leisten“, sagte die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Prof. Beate Jessel, beim Tag des Ökologischen Landbaus auf der internationalen Grünen Woche in Berlin. Der ökologische Landbau leiste hier bereits einen wichtigen Beitrag, sei aber ebenfalls noch zu optimieren.
Erhebliche Grünlandverluste einerseits und die vielfache Intensivierung der Ackernutzung mit massiv gestiegenem Maisanbau haben vielfach den Charakter der Agrarlandschaften und Landschaftsbilder auch in Deutschland stark verändert. Neben den Verlusten an biologischer Vielfalt, die etwa im Rückgang bodenbrütender Vögel und vieler Schmetterlingsarten deutlich spürbar sind, sind vielerorts hohe Belastungen von Böden und Grundwasser die Folge. Nach Ansicht der BfN-Präsidentin sei es daher nur folgerichtig, dass die EU-Kommission zukünftig den Bezug von Direktzahlungen an die verpflichtende Einhaltung naturverträglicher Bewirtschaftungsmethoden knüpfen will.
Dabei kommt den sogenannten „Ökologischen Vorrangflächen“, insbesondere in intensiv genutzten Agrarlandschaften entscheidende Bedeutung zu. „Dies ist die zentrale Maßnahme der „Greening-Vorschläge“ der Kommission. Denn nur dadurch wird eine ökologische Aufwertung der bisher ausgeräumten Intensivregionen möglich“, betonte Beate Jessel. Die BfN-Präsidentin begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die EU-Kommission hierfür einen Mindestanteil von sieben Prozent der betrieblichen Ackerfläche vorschlägt. Das BfN arbeitet derzeit an ersten Vorschlägen für eine ökologisch effiziente Ausgestaltung dieser Flächen und wird diese in Kürze in die öffentliche Debatte einbringen.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jetzt um den Deutschen Naturschutzpreis 2012 bewerben! Stadt braucht Natur</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=a3d7abc32f8f7681f67795cd5d16944b&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4081</link>
			<description>Bundesamt für Naturschutz und Jack Wolfskin starten Bewerbungsphase
Erstmals wird neben einem Förderpreis auch ein Bürgerpreis ausgelobt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn/Idstein, 26. Januar 2012&nbsp;– Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin haben heute in Bonn die Bewerbungsphase für den Deutschen Naturschutzpreis 2012 gestartet. Der Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stadt braucht Natur – gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität“. Die hochkarätig besetzte Jury vergibt den Deutschen Naturschutzpreis für originelle Projektideen aus Naturerlebnis, Naturbildung und Naturschutz. Anders als im Vorjahr gibt es dieses Jahr drei Wettbewerbskategorien: den Förderpreis, den Bürgerpreis und den Ehrenpreis.Während der mit 10.000 Euro dotierte Ehrenpreis von der Jury verliehen wird und das persönliche Engagement einer Einzelperson honoriert, werden die Preisträger des Förderpreises und des Bürgerpreises jeweils im Rahmen eines zweistufigen Ideenwettbewerbs bestimmt. Dabei zeichnet die Jury beim Förderpreis umfassende Projektideen aus, die sich durch Neuartigkeit, Nachahmungspotenzial und die Verknüpfung verschiedener Akteursgruppen hervorheben. Um den Förderpreis können sich alle ehrenamtlich im Naturschutz oder in der Naturbildung engagierten Einzelpersonen, nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen sowie Schulen, Kindergärten, andere Bildungseinrichtungen und Jugendorganisationen bewerben.Der Bürgerpreis wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben und unterstützt kreative Ideen für Projekte im städtischen Bereich. Denn hier haben Naturflächen eine&nbsp; besonders hohe Bedeutung für die Lebensqualität: Sie prägen das Stadtbild, geben Raum für Freizeit und Erholung und übernehmen wichtige Funktionen für die Luftreinigung, den Lärmschutz und die Trinkwasserversorgung. Die Bevölkerung teilt sich ihr Wohnumfeld häufig mit einer erstaunlich großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die in oft überraschenden Lebensräumen ihre Nischen gefunden haben. Für den Bürgerpreis reicht eine einfache Online-Bewerbung aus. Die 20 Siegerprojekte werden dann durch eine öffentliche Internetabstimmung auf der Projekt-Website ermittelt. Sie erhalten je 2.000 Euro Preisgeld.&nbsp;Ziel des Deutschen Naturschutzpreis ist es, das Naturbewusstsein in Deutschland zu stärken und das bürgerschaftliche Engagement im Naturschutz zu fördern. Der Ideenwettbewerb möchte möglichst viele Menschen erreichen und richtet sich ausdrücklich auch an „Nicht-Profis“.&nbsp;&nbsp;„Unser Ziel ist es, den Beitrag des Naturschutzes zu unserer Lebensqualität zu verdeutlichen und dabei möglichst viele Menschen zu persönlichem Engagement zu motivieren. Denn Naturschutz geht jeden an – auch und gerade in der Stadt.&nbsp; Schon im letzten Jahr gab es eine auch für uns erstaunliche Fülle an Projektideen von ehrenamtlich tätigen Personen und Initiativen, bei denen sich mit einem vergleichsweise kleinen Betrag viel für den Naturschutz bewegen lässt. Diese wollen wir mit dem neuen Bürgerpreis unterstützen und stellen dafür 40.000 Euro aus der Gesamtsumme des Preises zur Verfügung“, erläuterte Christian Brandt, Geschäftsführer von Jack Wolfskin, die Beweggründe zur Einrichtung der neuen Preiskategorie.Das neue Jahresthema spricht die breite Bürgerschaft an, denn es stellt die Natur im Wohn- und Lebensumfeld in den Mittelpunkt. Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, unterstreicht die Bedeutung der Natur im Siedlungsbereich: „In Deutschland leben heute schon mehr als 80 Prozent der Bevölkerung in Städten und in Ballungsräumen. Naturflächen prägen nicht nur das Erscheinungsbild einer Stadt, sondern beeinflussen auf vielfältige Weise auch unsere Lebensqualität. Mit dem Jahresthema 2012 möchten wir neue Wege aufzeigen, mit denen sich Natur und Mensch in Siedlungsräumen verbinden und wechselseitig positiv beeinflussen können.“Der Naturschutzpreis unterstützt die Umsetzung der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ und das darin gesteckte Ziel, wonach im Jahre 2015 mindestens 75 Prozent der deutschen Bevölkerung die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben zählen soll. Mit seinem neuem Jahresthema knüpft der Deutsche Naturschutzpreis zudem direkt an die UN-Dekade Biologische Vielfalt an.
Der Deutsche Naturschutzpreis
Herausgeber sind das Bundesamt für Naturschutz und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin. Bewerben können sich ehrenamtlich engagierte Einzelpersonen sowie nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen. 2012 steht der Preis unter dem Motto „Stadt braucht Natur – gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität“.Der Deutsche Naturschutzpreis fördert ehrenamtliches Engagement im Naturschutz und wird einmal jährlich in drei Kategorien vergeben: dem Förderpreis, dem Bürgerpreis und dem Ehrenpreis. Förderpreis und Bürgerpreis werden jeweils als Ideenwettbewerb ausgelobt. Ausgezeichnet werden originelle Projektideen zum Naturerlebnis, zur Naturbildung und zum Naturschutz. Der Ehrenpreis wird als Sonderpreis für herausragendes persönliches Engagement im Naturschutz verliehen. Das von Jack Wolfskin gestiftete Preisgeld von insgesamt 250.000 Euro dient der Umsetzung der Projekte. Dabei gehen 10.000 Euro an den Ehrenpreis und je 2.000 Euro an die 20 Siegerprojekte des Bürgerpreises. Für den Förderpreis steht eine Preissumme von 200.000 Euro zur Verfügung, die unter den Gewinnerprojekten aufgeteilt wird. Hierbei ist eine maximale Gewinsumme von 150.000 Euro möglich. In allen Kategorien erfolgt eine fachliche Prüfung und Vorbewertung durch das Bundesamt für Naturschutz. Über die Vergabe der Förderpreise und des Ehrenpreises entscheidet eine Jury aus Experten und Prominenten.Der Deutsche Naturschutzpreis startet am 1. Februar 2012. Bewerbungsschluss für den Förderpreis ist der 9. April 2012, für den Bürgerpreis der 3. August 2012.Weitere Informationen zum Deutschen Naturschutzpreis:&nbsp;http://www.deutscher-naturschutzpreis.deAnsprechpartner für die Presse:&nbsp;Bundesamt für NaturschutzFranz August EmdeReferatsleiter Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitKonstantinstr. 110, 53179 BonnTel: 0228 8491-4444, Fax: -1039E-Mail: Presse@BfN.de]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BfN: Grünlandverlust ist weiter dramatisch</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=3d7769e28701d3eac647be153408b307&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4076</link>
			<description>Typische Grünland Tier- und Pflanzenarten rückläufig
Kritisch auch für Wasser- Boden- und Klimaschutz
Beate Jessel: Erhalt von Dauergrünland mit Instrumenten der GAP verankern</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin/Bonn, 16. Januar 2012: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) warnt vor den Folgen des weiter anhaltenden massiven Verlusts an Grünland in den letzten Jahren in Deutschland. Grünlandflächen sind nicht nur prägende Elemente in der Agrarlandschaft mit hohem ästhetischem Naturwert, sondern haben eine hohe Bedeutung für zahlreiche Artengruppen wie auch für den Boden-, Wasser- und Klimaschutz. Alleine von 1990 bis 2009 hat sich die Grünlandfläche in Deutschland um 875.000 &nbsp;ha verringert, - mit teilweise dramatischen Folgen für &nbsp;typische Pflanzen- und Tierarten wie Witwenblume, Kuckuckslichtnelke, Wiesenknopf und des auf letzteren angewiesenen Ameisen-Bläulings sowie weitere Schmetterlingsarten. „Grünland hat für den Schutz von Biodiversität, aber auch für die Ressourcen Wasser, Boden und Klima eine zentrale Funktion. Nur wenn es uns gelingt, das noch verbleibende Dauergrünland in Umfang und Qualität zu sichern und zu entwickeln, können wir unserer Verantwortung gerecht werden und die bis 2020 vereinbarten Biodiversitätsziele auf europäischer und bundesdeutscher Ebene erreichen“, sagte die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Prof. Beate Jessel im Vorfeld der internationalen Grünen Woche in Berlin.
Wichtigste Ursache des Grünlandumbruchs ist der massiv gestiegene Maisanbau,. Ein Umbruch von Grünland ist dabei insbesondere auch für den Klimaschutz negativ, da Grünland hohe Mengen an Kohlenstoff bindet, die beim Umbrechen wieder aus den Böden entweichen. So werden beim Umbruch von 1 ha Grünland ca. 20-35 t C-Äquivalente des ursprünglichen Bodenkohlenstoffs frei gesetzt. Nach Ansicht der BfN-Präsidentin ist es daher unabdingbar, mit den Instrumenten der Europäischen Agrarpolitik (GAP) den Erhalt von Dauergrünland zukünftig auch auf Betriebsebene zu verankern. Die entsprechenden extensiven Nutzungssysteme mit zum Beispiel Milchvieh in Weidehaltung, 1-2 schürigen Wiesen oder dem ökologischen Landbau, die einer natur- und artgerechten Tierproduktion und dem Erhalt der Biodiversität besonders dienen, müssten für die Landwirte attraktiver und rentabel ausgestaltet werden. Neben den traditionellen Nutzungen als Wiesen und Weiden sollten hierbei auch neuartige Nutzungen wie Agroforstsysteme oder großflächige Weidelandschaften stärker berücksichtigt werden.&nbsp;
Die BfN-Präsidentin begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die EU-Kommission dem Schutz des Grünlandes in der GAP ab 2014 eine stärkere Bedeutung als bisher beimessen will. Jessel: „Diese gute Absicht darf bis zum Beginn der reformierten GAP aber nicht durch weiteren und vorsorglichen Umbruch wertvollen artenreichen Grünlands durch Betriebe konterkariert werden. Hier sind unbedingt Nachbesserungen notwendig. Aus Sicht des Naturschutzes ist es erforderlich, dass ein sofortiges Umbruchverbot gilt und nicht erst ab 2014, sowie statt der weiterhin gültigen 5 % Grenze eine einzelfallbezogene Umbruchbewilligungspflicht eingeführt wird.“
Um den notwendigen Grünlandschutz zum Erfolg zu machen sowie effektiven Klima-, Wasser- und Bodenschutz zu betreiben muss auch die finanzielle Ausstattung von Agrarumweltmaßnahmen im Grünland deutlich erhöht werden.
&nbsp;
Hinweis:
Am Freitag, den 20. Januar 2012, von 10 bis 12 Uhr findet im International Congress Centrum Berlin (Saal 10) ein internationales Fachpodium unter dem Motto „The future of grassland – recent developments of grassland use and protection“ mit BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel statt. Diese Veranstaltung des Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) ist Teil des “Global Forum for Food and Agriculture” (GFFA) anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2012. Sie bietet Gelegenheit, Perspektiven des Grünlandschutzes vor dem Hintergrund der anlaufenden Debatte zur EU-Agrarpolitik nach 2013 zu diskutieren. Programm und weitere Informationen zum Fachpodium:
http://www.gffa-berlin.de/en/programme/technical-panel-discussions/145.html
auf Deutsch:&nbsp;http://www.gffa-berlin.de/de/programm/fachpodien/145.html]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Landschaftswandel eröffnet neue Chancen im Umgang mit Kulturlandschaften</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=c8bfbdaa600b11feabf77a33890d6604&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4066</link>
			<description>BfN und BBSR legen gemeinsame Broschüre zur Gestaltung der Kulturlandschaft vor
Energiewende, Klimawandel und demografische Entwicklung sind wesentliche Ursachen für den starken Wandel der Landschaften
Disziplinenübergreifende Ansätze der Landschafts- und Raumplanung gefragt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 4. Januar 2012: Landschaften verändern sich derzeit gravierend. Die Energiewende, der Klimawandel und die demografische Entwicklung sind wesentliche Triebkräfte des landschaftlichen Wandels, wobei sie sich in ihren Auswirkungen im Raum vielfältig überlagern. Eine vorausschauende räumliche Steuerung hilft, diese Entwicklung naturverträglich zu gestalten. Dabei können neue Entwicklungspotenziale erschlossen und Kulturlandschaften zu neuer räumlicher Identität weiter entwickelt werden. Welche Möglichkeiten hierfür gerade auch die Landschafts- und Raumplanung bieten, zeigt eine neue, vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam verfasste Broschüre.
BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel sieht im landschaftlichen Wandel eine große Herausforderung: „Neu und kennzeichnend für unsere Zeit ist, dass die Einflussfaktoren, die zu gravierenden Veränderungen unserer Kulturlandschaften führen, sich immer schneller entwickeln und sich zudem gegenseitig überlagern. Vor allem die Energiewende, mit einer verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien und dem Ausbau der Stromnetze, wird die Landnutzung verändern. Hinzu kommen weitere Flächenbedarfe, etwa für die notwendige Anpassung an den Klimawandel. Dies hat einen Wandel gewohnter Landschaftsbilder zur Folge.“ Der Landschaftswandel erfordert eine Neuorientierung und Neupositionierung der räumlichen Planung sowie einen ständigen und übergreifenden Dialog der Planungsdisziplinen. So können neue Handlungskonzepte für die räumliche Planung in unseren urbanisierten Landschaften und Energielandschaften erarbeitet werden, die den aktuellen Herausforderungen gerecht werden.
„Die Planungsdisziplinen stehen in der Pflicht, landschaftliche Veränderungen raum- und landschaftsverträglich zu gestalten“, findet Prof. Elke Pahl-Weber, ehemalige Direktorin des BBSR. Sie sieht Handlungsbedarf und fordert Raum- und Landschaftsplaner auf, in der Neu- und Ausgestaltung von Kulturlandschaften gemeinsam aktiv zu werden. „Das dazu passende raumordnerische Leitbild von Bund und Ländern ist ‚Ressourcen sichern – Kulturlandschaften gestalten&#8219;. Es erweitert die konservierende Betrachtung um einen deutlichen Gestaltungsauftrag für alle Raumtypen.“
Die Broschüre „Kulturlandschaften gestalten!“ zeigt Anregungen und Ansätze, wie die Raum- und Landschaftsplanung den Gestaltungsauftrag annehmen kann. So verbinden sich mit dem Landschaftswandel auch Chancen im Umgang mit Kulturlandschaften: Chancen für neue Ideen im Lebensumfeld des Menschen, Chancen für neue Landschaftsbilder, Chancen für einen ganzheitlichen Blick auf die Landschaftsentwicklung, sowie Chancen die Zusammenarbeit zwischen den Planungsdisziplinen zu fördern. 
Bezug: Die 56-seitige Broschüre ist als Download (http://www.bfn.de/0312_veroe.html) und als gedruckte Version kostenfrei erhältlich. Bezugsadresse: Bundesamt für Naturschutz, Außenstelle Leipzig, Fachgebiet II 4.1, Karl-Liebknecht-Str. 143, 04277 Leipzig.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:50:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bundesamt für Naturschutz: Keine exotischen Tier- und Pflanzenarten an Weihnachten verschenken</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=1a930553fbf5ce1d76dd257afc8ec506&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4052</link>
			<description>BfN legt Checkliste für den Kauf vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 1. Dezember 2011: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bittet darum, keine exotischen Tier- und Pflanzenarten oder deren Produkte an Weihnachten zu verschenken. Eine vom BfN vorgelegte Checkliste nennt Kriterien, die beim Kauf erfüllt sein sollten. „Alle Jahre wieder können Schenkende und Beschenkte auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk in Konflikt mit geltenden internationalen Artenschutzbestimmungen geraten. Denn sowohl viele exotische Tiere und Pflanzen, als auch Produkte, die aus ihnen hergestellt sind, sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) besonders geschützt“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.
Die Palette der Angebote artengeschützter Produkte ist nicht zu unterschätzen. Sie reicht von Schuhen oder Taschen aus Schlangen- oder Waranleder über teure Gitarren oder Klarinetten aus geschütztem Tropenholz bis hin zu echtem Kaviar von Stören. 
Nicht nur solche exotischen Produkte, sondern auch lebende Tiere werden immer häufiger über das Internet angeboten. „Aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes häufen sich in Deutschland besonders oft preiswerte Internetangebote, die zum Kauf lebender exotischer Tiere verführen sollen“, so Beate Jessel. Das Angebot umfasst neben Papageien meist auch junge Affen, Schildkröten oder Chamäleons. In vielen Fällen handelt es sich dabei um betrügerische Angebote, die aufgrund des günstigen Preises der Tiere zum Kauf verlocken sollen.
„Aber auch im Angebot des deutschen Zootierhandels gibt es unverändert eine Fülle von verschiedenen Arten von Vögeln und Reptilien wie Papageien, Schildkröten, Riesenschlangen oder Echsen, die internationalen Artenschutzregelungen unterliegen und nur unter bestimmten Voraussetzungen gehandelt werden dürfen&quot;, sagte Professorin Beate Jessel. Unterliegt ein Produkt oder ein Lebewesen dem Artenschutzabkommen, darf es entweder gar nicht oder nur mit einem Nachweis über rechtmäßige Einfuhr und Erwerb verkauft werden. Wird ein artengeschütztes Produkt oder Lebewesen ohne diesen Nachweis gehandelt, begeht auch der Käufer je nach Schutzstatus eine Ordnungswidrigkeit oder gar eine Straftat, die mit einem Bußgeld geahndet wird.
Die Haltung exotischer Arten ist oft sehr anspruchvoll und erfordert meist neben speziellen Klimabedingungen auch eine Versorgung mit ausgewähltem Futter. „Grundsätzlich sind Wildtiere, auch wenn sie aus Nachzuchten stammen, keine Kuscheltiere und damit weder für unerfahrene Tierhalter noch für Kinder geeignet“, so die BfN-Präsidentin. &quot;Ohnehin sollte man sich den Kauf eines Haustiers gut überlegen: Kann eine artgerechte Haltung sicher gestellt werden? Ist die langfristige Betreuung sicher gestellt?&quot;
Wer sich dennoch überlegt, ein exotisches Heimtier anzuschaffen, muss eine Vielzahl unterschiedlicher Bedingungen beachten. Das BfN hat deshalb eine Checkliste für den Kauf lebender exotischer Weihnachtsgeschenke erstellt. Sie will helfen, Fehler zu vermeiden und die große Verantwortung für einen lebenden Exoten bewusst machen. 
Die BfN-Checkliste für den Kauf von exotischen Heimtieren gilt nicht nur zur Weihnachtszeit: 
Vor dem Kauf
Kaufen      Sie grundsätzlich kein Tier, wenn Sie nicht ganz sicher sind, dass der Beschenkte      daran langfristig interessiert ist. Besteht      der Wunsch nach einem Tier, hinterfragen Sie möglichst die Ernsthaftigkeit      dieses Wunsches. Tierhaltung ist Verantwortung für ein Lebewesen und keine      vorübergehende Spielerei! Vor      allem bei Kindern sollte das Interesse an einem Tier zunächst auf die      klassischen Heimtiere (z.B. Zwergkaninchen, Hamster, Wellensittich)      gelenkt werden. Exoten sind anspruchsvoller in der Haltung und zeigen      meist kein &quot;kindgerechtes&quot; Verhalten (keine Schmusetiere!). Erkundigen      Sie sich bei Ihrer Naturschutzbehörde oder beim Bundesamt für Naturschutz      (www.bfn.de/cites) danach, ob die gewünschte Art geschützt ist und welche      Verpflichtungen mit dem Kauf/der Haltung verbunden sind. Informieren      Sie sich bei Fachverbänden über die Haltung der gewünschten Art. Stellen      Sie sicher, dass eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. 
Einige nützliche Adressen: www.azvogelzucht.de (Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht) www.dght.de (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde)
www.vda-aktuell.de (Verband deutscher Vereine für Aquarien und Terrarienkunde) 
Überlegen      Sie, ob das Tier z.B. im Urlaub von Dritten versorgt oder eventuell mitgenommen      werden kann.

Beim Kauf
Bitten      Sie den Zoohändler in jedem Fall um konkrete Angaben zur Art, u.a. über Herkunft,      Größe, Haltungsansprüche, Lebensdauer, Verhalten (u.a. gefährlich? kindgerecht?      Zutraulichkeit? Einzel-/Paar-/Gruppenhaltung?), Artenschutzbestimmungen.      Bei unklaren oder pauschalen Aussagen lieber auf die Anschaffung      verzichten! Lassen      Sie sich eine komplette Aufstellung für Kosten zur artgerechten Unterbringung      (Käfig, Terrarium, Aquarium inkl. Heizung, Beleuchtung etc.) und Pflege      (Futter, Pflege-/Arzneimittel etc.) machen; bei vielen Exoten sind      Zeitaufwand und Folgekosten erheblich. Wählen      Sie vorzugsweise Nachzuchttiere, da diese besser an eine Haltung angepasst      und deshalb widerstandsfähiger sind. Kalkulieren      Sie die Kapazitäten für Unterbringung und Pflege realistisch, v.a. wenn      sich die Pfleglinge fortpflanzen. Kaufen      Sie keine schwächlichen, abgemagerten, verletzten oder auffallend trägen      Exemplare, auch nicht aus Mitleid! Sie unterstützen damit nur solche      Praktiken, denn für jedes gekaufte Tier wird Ersatz beschafft. Außerdem      handelt es sich in vielen Fällen um kranke Tiere mit geringer      Lebenserwartung. Prüfen      Sie mit gesundem Menschenverstand die Zustände beim Tierhändler. Modriger      Geruch, mit Kot und Futterresten verschmutzte Behälter oder gar      Tierleichen können Hinweise auf mangelhafte Sachkunde sein. Dort sollte      man auf keinen Fall ein Tier kaufen! Vorsicht      bei Sonderangeboten! Gesunde Tiere sind keine Wühltischware und haben      ihren Preis.

Und schließlich: 
Überdenken Sie Ihre Kaufabsichten dann noch einmal in Ruhe und entscheiden Sie erst am nächsten Tag.]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wiedervernetzung ist von zentraler Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt</title>
			<link>http://www.bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=a6871df9087bbc4038868231c285bdde&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4050</link>
			<description>Beate Jessel: Deutschland braucht eine grüne Infrastruktur</description>
			<content:encoded><![CDATA[Flintbek/ Bonn, 23.11.2011: Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, hat dazu aufgerufen, die zunehmende Zerschneidung und damit die Isolierung der Rückzugsgebiete von Tieren und Pflanzen zu überwinden. Auf der Fachtagung „Wiedervernetzung in der Praxis – Korridore gemeinsam gestalten, dauerhaft sichern!“ sagte Jessel: “ In unserer dicht besiedelten Landschaft werden naturnahe Lebensräume immer weiter auf inselartige Restbestände zurück gedrängt. Das schränkt ökologische und genetische Austauschprozesse zunehmend ein. Wir brauchen daher dringend wirksame Verbundsysteme, die straßenbedingte Barrieren über die Grenzen von Bundesländern hinweg wieder miteinander vernetzen. Deutschland braucht neben der technischen auch eine funktionierende grüne Infrastruktur, – um unseren Arten Wander- und Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, vor allem aber, damit wir für den Klimawandel gerüstet sind“. 
In Deutschland sind immer noch ein Drittel aller Tierarten und ein Viertel aller Pflanzenarten gefährdet. Drei Viertel der natürlichen und naturnahen Lebensräume sind bedroht. Einer der Hauptgründe für den Biodiversitätsverlust ist die anhaltende Flächenbeanspruchung für Siedlungs- und Verkehrszwecke und die daraus resultierende &nbsp;Zerschneidung naturnaher Lebensräume. „Neben der Sicherung wertvoller Flächen in Schutzgebieten kommt daher der Wiedervernetzung von funktional zusammenhängenden &nbsp;Lebensräumen eine zentrale Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu“, so Beate Jessel.
Die Fachtagung zur Vernetzung ist Teil des Vorhabens „Holsteiner Lebensraumkorridore“, das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird. Mit dem Vorhaben setzen die verschiedenen Projektpartner ein Zeichen für den Erhalt der biologischen Vielfalt und zugleich für eine beispielhafte Zusammenarbeit von Verbänden, Förstern, Jä-gern, Landwirten, dem Straßenbau sowie den Kommunen. Mit dem Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Holsteiner Lebensraumkorridore“ zeigt sich bereits nach 2 Jahren, dass die Wirk-samkeit von baulichen und landespflegerischen Maßnahmen zur Wiedervernetzung im bestehenden Straßennetz deutlich erhöht werden kann, wenn diese in einem Maßnahmenkonzept aufein-ander abgestimmt werden. „Wir müssen unter den heutigen Landnutzungsbedingungen, die mit sehr intensiver agrarischer Nutzung und einer hohen Flächenbeanspruchung einhergehen, dazu kommen, Maßnahmen im Sinne ihrer Wirksamkeit für die biologische Vielfalt so effizient wie nur möglich gestalten. Hierzu gehört es vor allem, Maßnahmen klug in einem Gesamtkonzept aufeinander abzustimmen und sie – soweit es irgend geht – in die bestehende Landnutzung einzufügen. Denn durch einen Verbund lässt sich die Wirksamkeit von Einzelmaßnahmen erheblich steigern. Gleichzeitig werden zudem Strukturen geschaffen, die eine Anpassung der Arten an sich wan-delnde Bedingungen wie den Klimawandel ermöglichen,“ sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel anlässlich der Tagung. Ziel sei es, win-win Situationen zu entwickeln, die dem Naturschutz und der Region als Lebens- und Arbeitsort in ihrer Gesamtheit nützen, so Jessel. 
http://www.bfn.de/0401_pm.html ]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:52:00 +0100</pubDate>
			
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