Beispiel 1: Altenburg IV – Borkener See

Foto: Stadtverwaltung Borken (Hessen)
Ziel des Projekts war es, ein großflächiges und nährstoffarmes, durch Braunkohleabbau geschaffenes Stillgewässer mit Röhrichten und angrenzendem Grünland, Acker und Wald zu erhalten und zu entwickeln.
Besondere Bedeutung kommt dem See als Rastgebiet für Wasser- und Watvögel zu. Um auch weiterhin für eine möglichst ungestörte Entwicklung zu sorgen, bleiben die Ufer, Rohbodenflächen, Feuchtgebiete und Gehölzgebiete der natürlichen Sukzession überlassen. Angrenzende Flächen werden extensiv bewirtschaftet und u. a. mit Schafen beweidet. Besucherlenkende Maßnahmen stellen sicher, dass der Nährstoffeintrag gering bleibt und die Natur eine Ruhezone erhält. Projektträger war die Stiftung Hessischer Naturschutz.
