Beispiel 3: Lausitzer Seenland

Foto: Bettina Jahn/ Global Nature Fund
Durch Flutung ehemaliger Braunkohletagebauten entsteht nördlich von Hoyerswerda eine großflächige Seenlandschaft. Hier haben sich seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.
Seit 2003 wird diese weitestgehend unzerschnittene Bergbaufolgelandschaft im Rahmen eines Naturschutzgroßprojekts gezielt gefördert. Dazu zählen Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung von Offen- und Weideland sowie von Kleingewässern und zum Waldumbau. Forst- und Landwirtschaft sind über eine extensive Bewirtschaftung ebenso in das Projekt eingebunden wie die touristische Nutzung. Demgegenüber werden großflächige Bereiche einer vom Menschen ungestörten Entwicklung überlassen. Projektträger ist die Lausitzer Seenland GmbH.
