Winterschlaf
Tiere im Winter
Wenn es im Winter so viel schneit wie in diesem Jahr, dann haben es die Tiere nicht leicht, denn unter dem Schnee ist es schwierig, noch genug Futter zu finden. Aber keine Sorge: Die Tiere haben ihre Tricks, um den Winter gut zu überstehen. Sie bekommen ein dichtes Winterfell, das sie vor der Kälte schützt. Außerdem bewegen sie sich nur, wenn es unbedingt nötig ist. Dadurch kommen sie auch mit wenig Futter aus.
Schlafen bis zum Frühling
Es gibt Tiere, die die kälteste Zeit einfach verschlafen. Wie zum Beispiel Igel, Fledermäuse und Hamster. Sie fressen sich im Sommer ein dickes Fettpolster an. Im Herbst suchen sie sich dann ein gemütliches Plätzchen, wo sie sich zum Winterschlaf zusammenrollen. Ihr Herz schlägt dann nur noch ganz langsam und sie atmen kaum noch. Mit diesen Tricks spart ihr Körper so viel Kraft, dass die angefressenen Fettpolster bis zum Frühjahr reichen.
Die Langschläfer unter den heimischen Tieren sind die Alpenmurmeltiere. Sie schlafen länger als ein halbes Jahr. Ab und zu wachen sie auf, um gemeinsam aufs Klo zu gehen. Danach wird weitergeschlummert.
Nicht bewegen!
Schmetterlinge, Molche und Schnecken suchen sich Verstecke tief im Boden oder unter Steinen und Baumwurzeln. Dort fallen sie in eine Kältestarre. Das heißt, dass sie vor Kälte ganz steif werden und sich nicht bewegen. Manchmal findest du im Keller oder auf dem Dachboden Schmetterlinge, die dort überwintern. Lass sie einfach dort hängen, aber öffne im Frühjahr das Fenster, damit sie ausfliegen können, wenn es warm genug ist.














