Bundesamt für Naturschutz

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Fischotter

Ina, die Otterdame

Ina

Wer Konstantin, den Feldhamster, kennt, der sollte auch seine Freundin Ina, die Otter-Dame kennen lernen. Seit knapp zwei Jahren begleitet sie ihn bei seinen Abenteuern.

Wie die beiden sich kennen gelernt haben, erfährst du im kostenlosen Konstantin-Malbuch:  Hier kannst du es gleich bestellen!

 

 

 

So leben Fischotter

schwimmender Fischotter


laufender Fischotter

Fotos: Templermeister/pixelio

Fischotter sind ungewöhnliche Tiere. Sie sind Räuber und erbeuten Fische, Frösche, Mäuse, aber auch Wasservögel.

Meistens jagen sie im Wasser. Fischotter können bis zu 8 Minuten lang unter Wasser bleiben und dabei fast 20 Meter tief tauchen.

 

Ein Fischotter braucht ein riesiges Jagdrevier: Bis zu 40 Kilometer fließendes Gewässer durchstreift der Fischotter auf der Suche nach Nahrung. Dabei legt er in einer einzigen Nacht manchmal 15 Kilometer zurück.

 

 

 

Knapper werdende Lebensräume

Fischotter am Ufer

Foto: Alexander Bartl/pixelio

Fischotter schwimmt auf dem Rücken

Foto: Dany1705/pixelio

Aber: Fischotter haben besondere Vorlieben ‑ und die machen ihnen das Überleben bei uns ziemlich schwer. Wenn sie ihr Revier durchstreifen, dann brauchen sie immer wieder einen Unterschlupf am Ufer, zum Beispiel kleine Höhlen unter alten Baumwurzeln.

 

 

Aber wenn du dir die Flusslandschaft in Deutschland so ansieht, dann sind solche Stellen selten. Viele Flüsse und Bäche verlaufen ganz gerade und die Ufer sehen langweilig und überall gleich aus. Größere Otterfamilien gibt es bei uns deshalb nur noch in wenigen Gebieten ‑ zum Beispiel in der Mecklenburgischen Seenplatte in Norddeutschland.

 

Was kann man dagegen tun?

Verkehrsschild Otterwechsel

Foto: Jerzy/pixelio

Fischotter frisst einen Fisch

Foto: Robin Kling/pixelio

Mehrere Naturschutz-Organisationen in Deutschland wollen den Fischotter schützen. In Niedersachsen zum Beispiel gibt es das einzigartige Otterzentrum. Die Menschen dort setzen sich unter anderem dafür ein, dass Gewässer wieder in ihren natürlichen Zustand versetzt werden ‑ also wieder in einem kurvenreichen Bett fließen, an dessen Ufer viele verschiedene Pflanzen wachsen. „Renaturieren“ nennt man das. Darüber hinaus sollen viele solcher „renaturierter“ Gewässer miteinander verbunden werden, so dass die Fischotter ein ausreichend großes Revier vorfinden.

Das Otterzentrum kann man übrigens besuchen. Informiere dich im Internet: www.otterzentrum.de.

 

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