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Am Wattenmeer

Am Wattenmeer

Wattenmeer mit blauem Himmel darüber.

Das Wattenmeer. Foto: Küstenfreund / pixelio

Sandiger Meeresboden mit Pfützen.

So sieht der Meeresboden aus. Foto: Tim Caspary / pixelio.

Seehunde auf einer Sandbank.

Seehunde auf einer Sandbank. Foto: Lars Paege / pixelio

Robbe am Strand.

Foto: Dieter Rill / pixelio

Zwei Säbelschnäbler im flachen Wasser.

Säbelschnäbler. Foto: Lothar Fränken / pixelio

Was ist das Wattenmeer?

Das Wattenmeer ist ein Teil der Nordseeküste von Holland, Deutschland und Dänemark. In Deutschland ist das Wattenmeer Nationalpark.

Was ist das Besondere am Wattenmeer?

Bei Ebbe geht das Wasser im Wattenmeer kilometerweit zurück. So weit du gucken kannst, siehst du nur den feuchten Meeresboden und ein paar Pfützen mit Meerwasser. Erst wenn die Flut kommt, füllt sich das Wattenmeer wieder mit Wasser.

Gibt es im Wattenmeer auch Tiere?

Im und am Wattenmeer gibt es insgesamt rund 3.200 verschiedene Arten. 250 von ihnen leben nur in den Salzwiesen des Wattenmeeres - nirgendwo sonst. Außerdem ist das Wattenmeer das vogelreichste Gebiet in Mitteleuropa. Über 2 Millionen Zugvögel sind hier jedes Jahr unterwegs. Rund 100.000 Paare brüten im Nationalpark Wattenmeer.

Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale sind die wichtigsten Meeressäuger des Wattenmeeres.

Fische nutzen das Wattenmeer als ideale Kinderstube, besonders Schollen, Heringe und Seezungen.

Die Kleintiere im Wattenmeer sind zähe Gesellen, denn sie schaffen es, zweimal am Tag für mehrere Stunden ohne Meerwasser auszukommen. Die meisten von ihnen buddeln sich tief in den Matsch ein und warten dort, bis die Flut kommt. So machen es zum Beispiel die Wattwürmer, Krebse und Schnecken.

Für viele Vögel ist das Wattenmeer deshalb ein Paradies, denn wenn das Wasser weg ist, haben sie beim Beutefang leichtes Spiel. Viele von ihnen haben lange, spitze Schnäbel, mit denen sie die Kleintiere aus dem Matsch picken können - wie zum Beispiel der Austernfischer und der Säbelschnäbler.

Schulausflug ans Wattenmeer

Wenn du das Wattenmeer hautnah erleben und viel Interessantes über die Tiere dort erfahren willst, dann ist eine Klassenfahrt zur Internationalen Wattenmeer-Schule genau das Richtige für dich und deine Klassenkameraden. In dieser Schule findet der Unterricht auf dem Meeresboden statt. Hier kannst du dich informieren.

 

Bildergalerie

Schafe auf dem Deich.

Schafe halten das Gras auf den Deichen kurz. Foto: Tigriszka / pixelio.

Kutter im Wattenmeer.

Foto: Klaus Steves / pixelio.

Austernfischer im Wattenmeer.

Austernfischer im Watt. Foto: Echino / pixelio

Sandhaufen von Wattwürmern.

Wer versteckt sich denn da? Foto: Hans Snoek / pixelio.

Grünpflanze im Wattenmeer.

Queller. Foto: Thomas Schubert / pixelio.

Strandkrabbe, Nahaufnahme.

Strandkrabbe. Foto: Campione4 / pixelio

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Wer schwimmt denn da?

Seehunde in Not

Wenn du in diesem Sommer Urlaub an der Nordseeküste machst, dann besuche doch mal die Seehundstation Friedrichskoog. Dort kannst du Seehunde aus der Nähe beobachten. Die Station nimmt Heuler auf und pflegt sie. Heuler nennt man Seehunde, die ihr Muttertier verloren haben.

Wenn die Tiere ein bisschen gewachsen sind, bringen die Mitarbeiter der Station sie zurück ins Wattenmeer. In der Station kannst du erleben, wie die Tiere so naturnah wie möglich gepflegt werden und erfährst viel über das Leben im Wattenmeer.

Die Station Friedrichskoog ist der einzige Standort in Schleswig-Holstein, wo Heuler aufgezogen werden dürfen. Das ist nämlich nicht ganz einfach: Viele Tierschützer kritisieren, dass die Heuler nach der Aufzucht durch Menschen in freier Wildbahn nicht mehr überlebensfähig sind. Deshalb darf nicht jeder einfach ein Jungtier mit nach Hause nehmen und dort aufpäppeln, sondern man sollte diese Aufgabe den erfahrenen Wissenschaftlern in der Station überlassen.

Mehr über die Station kannst du  hier lesen.

Seehundkopf im Schwimmbecken.

Foto: Arkadius Neumann / pixelio