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Zugvögel

Vagabunden der Lüfte

Zugvögel sind erstaunliche Langstreckensportler: Jedes Jahr im Herbst machen sie sich zu Tausenden auf den Weg in den Süden. Manche von ihnen fliegen dabei um den halben Erdball, andere ziehen nur bis zum Mittelmeer. Jetzt im Frühling kehren Kranich, Storch und Co. aus ihren weit entfernten Überwinterungsgebieten zu uns zurück. Einige Vagabunden der Lüfte stellen wir euch hier vor:

Der gefährliche Weg des Weißstorches

Weißstorch von der Seite im Flug.

Weißstorch. Fotos: Dieter Haugk / pixelio.

Die Wege des Storches von Mitteleuropa ins südliche Afrika und zurück sind gut erforscht. Das haben wir Ornithologen (Vogelforschern) zu verdanken, die die Vögel schon seit Jahren mit Sendern ausstatten und auf diese Weise virtuell dabei sind, wenn die Störche Ende August in den Süden starten. So konnten die Forscher die genauen Flugrouten nachvollziehen und auch feststellen, warum manche Störche im Frühjahr nicht zurückkehren. Denn der Weg, den die Tiere zurück legen, ist weit und gefährlich. Einige fallen Strommasten zum Opfer, andere werden bejagt und wieder andere finden auf ihrem weiten Weg keinen geeigneten Platz zur Rast. Denn Rastplätze werden immer rarer. Das liegt daran, dass ehemalige Feuchtwiesen und Moore trocken gelegt werden und der Storch auf seiner angestammten Reiseroute plötzlich keine Nahrung mehr vorfindet.

Ornithologen und Tierschützer setzen sich für die Erhaltung der Feuchtgebiete ein, damit die Störche auch in Zukunft noch Rastplätze finden. Dank des Internets haben sie viele Unterstützer gefunden. Auch du kannst dich im Internet über die Flugrouten der Störche informieren. Fast täglich werden zum Beispiel die Wege einiger Störche von der Vogelschutzwarte  Storchenhof Loburg dokumentiert.

Die erstaunliche Leistung der Küstenseeschwalbe

Küstenseeschwalbe im Flug.

Küstenseeschwalben legen den weitesten Weg zurück. Foto: Hand-Peter Dehn / pixelio

Den unglaublichsten Weg legen die Küstenseeschwalben zurück: Sie fliegen jedes Jahr von ihren Brutgebieten rund um das Nordmeer bis in die Antarktis. Das sind - je nach Brutplatz - stolze 30.000 Kilometer! Dabei können sie am Tag zwischen 300 und 500 Kilometern zurücklegen, weil sie die Winde, die über den Ozeanen wehen, geschickt ausnutzen. 

6 Monate auf Reisen: Der Mauersegler

Mauersegler sind kleine Vögel, die den Schwalben ähnlich sehen. Sie gehören zu den Ersten, die sich im Sommer auf den Weg in den Süden machen. Schon Anfang August haben sie mit dem Umzug nach Afrika begonnen.  Drei Monate brauchen sie für den langen Weg und genau so lange für den Rückweg im Frühling. Damit sind die Mauersegler jedes Jahr insgesamt sechs Monate lang unterwegs! 

Graugänse überwintern auch bei uns

Zu den bekanntesten Zugvögeln gehören die Graugänse - dank der Geschichte von Nils Holgersson. Hier bei uns in Deutschland sieht man Graugänse manchmal zu Hunderten auf Wiesen und Äckern. Doch die Tiere verändern ihre Gewohnheiten: Viele fliegen im Winter nicht mehr zu ihren Überwinterungsplätzen nach Spanien und Nordafrika, sondern bleiben hier. Das liegt zum Teil an den milderen Wintern, aber auch an der intensiveren Landwirtschaft. Selbst im Winter finden die Vögel auf den Feldern noch genügend Nahrung, so dass sie den weiten Weg in den Süden gar nicht erst antreten.

Das bringt jedoch auch Probleme mit sich: Viele Landwirte, auf deren Feldern die Vögel überwintern, würden gerne etwas dagegen unternehmen, denn schon manche Saat ist den hungrigen Tieren zum Opfer gefallen. Doch jagen darf man Graugänse nur während einiger Wochen im Jahr. Während der Brut und der Aufzucht der Jungvögel stehen die Tiere unter Schutz. Genau so wie während ihrer Mauser: Dann wechseln sie ihr Federkleid und können während dieser Zeit nicht fliegen. Das Jagen ist dann verboten. Tierschützer würden die Verbote gerne noch ausweiten und die Jagd auf Graugänse ganzjährig verbieten.

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16 Beiträge

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Simeon schrieb am 12.03.2012 08:53 Auf diesen Beitrag antworten

Ich sitze gerade in Bio und bin auf der seite und darf Unterricht machen die Seite ist eig. schon ganz OK

zwinker

Paulina schrieb am 12.03.2012 08:52 Auf diesen Beitrag antworten

die seite ist echt cool Cool hier kann ich viel lernen und ich weiß das dass anderen auch viel nützt und hilft auf dieser seite weiß man schon bald über das thema bescheid. ich wusste über das thema wenig und nach dem ich das ghier gelesen hab wusste ich viel mehr und ich bin auf die anderen seiten echt gespannt.

Paulina

julia schrieb am 12.03.2012 08:49 Auf diesen Beitrag antworten

Die seite ist echt cool Cool

und interessant da kann man viel lernen. Echt super Big Grins Big Grins

Ich brauchte das für Bio

Razz Razz Razz smile zwinker

Julia schrieb am 12.03.2012 08:46 Auf diesen Beitrag antworten

Die seite ist echt cool Cool

und interessant

Céline schrieb am 14.02.2012 17:35 Auf diesen Beitrag antworten

Ich finde die Texte gut sie sind gut verstehbar und es ist genau das was ich für die Schulaufgaben brauche.


Schwimmende Graugans.

Immer mehr Graugänse bleiben im Winter bei uns. Foto: Jutta Nowack / pixelio.

Graugans am Ufer eines Gewässers.

Foito: Hanspeter Bolliger / pixelio

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Storchenzug

Storchenflugstaffel

Mit Hilfe der Satelliten-Telemetrie wissen wir, welchen Weg die Weißstörche in ihr Überwinterungsquartier in Afrika gewählt haben.

Aber wie funktioniert die Satelliten-Telemetrie eigentlich?

In unserer Karte könnt ihr euch die Storchenflüge der vergangenen Jahre anschauen.

 Hier erfahrt ihr mehr

 

Küstenseeschwalbe

Wandergeselle oder Reisemuffel?

Langstreckenzieher

Langstreckenzieher sind Vögel, deren Überwinterungsgebiete sehr weit von den Brutplätzen entfernt liegen. Zu den Langstreckenziehern gehören neben Störchen, Küstenseeschwalbenund Mauerseglern auch die Rauchschwalbe und der Gartenrotschwanz.

Kurzstreckenzieher

Manche Vogelarten zieht es nicht ganz so weit - sie bleiben über Winter in Südeuropa. Zu diesen Vögeln gehören zum Beispiel Star und Bachstelze. 

Teilzieher

Es gibt auch Vogelarten, bei denen nur einige Exemplare in den Süden fliegen. Amseln und Rotkehlchen zum Beispiel finden im milden mitteleuropäischen Winter noch genügend Nahrung, so dass nur noch wenige von ihnen die gefährliche Reise antreten.

Standvögel

Unter den Vögeln gibt es aber auch viele richtige Reisemuffel. Spatzen, Meisen und Spechte zum Beispiel bleiben das ganze Jahr über bei uns.  Sie sind so gut an das Leben in Mitteleuropa angepasst, dass ihnen ein normaler Winter nicht viel ausmacht.