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BfN begrüßt Stopp der Staustufenpläne an der Donau

  • Vogtmann: - Die Donau darf weiter frei fließen - Erfolg für den Naturschutz

Bonn, 27.02.2002: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begrüßt den Beschluss der Koalitionsfraktionen im Bundestag zum sanften Donauausbau. Die Entscheidung der Fraktionen für die Variante A und damit für einen Ausbau mit sanften flussregelnden Maßnahmen ohne Staustufen ist ein Erfolg für den Naturschutz. "Diese Entscheidung ebnet den Weg für eine schnelle und naturverträgliche Lösung beim Donauausbau", erklärte BfN-Präsident Prof. Dr. Hartmut Vogtmann.

Nach Ansicht des BfN ist die Entscheidung für die flussregelnde Variante A auch die einzig folgerichtige Kompromisslösung zwischen den Anforderungen des Naturschutzes und der Schifffahrt. "Die Variante A hat die geringsten ökologischen Auswirkungen und das beste Nutzen-Kosten-Verhältnis, da kann auch die bayerische Staatsregierung nicht daran vorbei", so Vogtmann.

Der letzte freifließende Donauabschnitt mit seinen einzigartigen Naturwerten und den Donau- und Isarauen kann jetzt erhalten und weiter entwickelt werden. "Das 22jährige Engagement für die freifließende Donau wird jetzt von Erfolg gekrönt. Das BfN wird bei der künftigen Entwicklung der Fluss- und Auenlandschaften weiterhin gerne mitarbeiten", sagte Vogtmann.

Letzte Änderung: 27.02.2002

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