EU-Agrarpolitik nach der Ost-Erweiterung - Chance für Natur und Umwelt?
- Experten aus Ost- und Westeuropa auf internationaler Konferenz in Potsdam
Bonn/Potsdam, 19.02.2003: Auf Initiative des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) diskutieren vom heutigen Mittwoch an rund 80 Fachleute aus EU-Mitglieds- und -Beitrittsstaaten in Potsdam auf der Grundlage verschiedener Szenarien über die Auswirkungen, die die EU-Osterweiterung im Bereich der Landwirtschaft auf Natur und Umwelt hat.
Aus Anlass der dreitägigen Konferenz sagte der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Dr. Hartmut Vogtmann: "Die Szenarien und die Diskussion über die Instrumente der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU und ihre Wirkung auf Natur und Umwelt liefern wichtige Entscheidungshilfen für die Zukunft und können von großem Nutzen sein, um das besondere Naturpotenzial der Beitrittsländer zu erhalten. Dieser Workshop trägt dazu bei, Natur- und Umweltschutz in ganz Europa voranzubringen und damit die Lebensqualität für die Bevölkerung weiter zu verbessern".
Zu der von Ecologic - Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik organisierten Konferenz wurden Experten aus Politik, Wissenschaft und von Nichtregierungsorganisationen sowie der EU-Kommission eingeladen. Grundlage der Diskussion sind verschiedene Szenarien zu den Themen "Gemeinsame Agrarpolitik, ländliche Entwicklung sowie Natur und Umwelt".
Eine wichtige Rolle werden auf der Konferenz auch die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der EU-Agrarpolitik spielen, die zurzeit intensiv beraten werden. Diese Vorschläge sollen nach den Vorstellungen des EU-Agrar-Kommissars Fischler zu einer Stärkung von Natur- und Umweltschutz in der Agrarpolitik führen.
Weitere Informationen enthält ein
Hintergrundpapier (pdf-Datei) in englischer Sprache, das auch in der BfN-Pressestelle erhältlich ist.
Pressestelle des Bundesamtes für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228-8491-280; Fax: -299
