Welttourismustag:
- Sport und Tourismus - Antriebskräfte zum gegenseitigen Verständnis und zur kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung; Naturathlon demonstriert harmonisches Miteinander von Naturschutz - Sport und Inlandstourismus
Bonn, 26.09.2004:Am 27. September wird zum 25. Mal der internationale Welttourismustag begangen. Das diesjährige Motto lautet: "Sport und Tourismus - Antriebskräfte zum gegenseitigen Verständnis und zur kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung".
Insbesondere werden die Gemeinsamkeiten von Tourismus und Sport hervorgehoben:
- beide bauen Brücken zum besseren Verständnis verschiedener Kulturen, Lebensstile und Traditionen;
- beide tragen zum Frieden zwischen den Nationen bei;
- beide motivieren und inspirieren insbesondere junge Leute und tragen zu ihrer Unterhaltung bei.
Tourismus und Sport sind darüber hinaus zwei wichtige Wirtschaftsfaktoren und Nutznießer aus den gegenseitigen Investitionen.
"Der Naturathlon wirbt für einen nachhaltigen, naturverträglichen Sporttourismus im Allgemeinen und wirft einen Blick auf Deutschland als Urlaubsland," erklärte der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Hartmut Vogtmann anlässlich des Welttourismustages.
"Gerade in Tourismusgebieten mit ökologisch wertvollen Flächen und seltenen Pflanzen und Tieren ist auch die Natur wichtiger Publikumsmagnet und Wirtschaftsfaktor. Großschutzgebiete wie Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke schützen nicht nur ursprüngliche Landschaften und Natur. Sie sichern auch Erholungsmöglichkeiten und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region," sagte Vogtmann "Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den Wunsch vieler Touristen, in intakter Natur Sport zu betreiben," so der BfN-Präsident. Wassersport, Wandern und Radfahren sind beliebte Urlaubssportarten. Sportangebote, die von vielen Reiseveranstaltern oder von Tourismusorten angeboten werden, müssen nicht auf Kosten der Natur gehen. Zahlreiche Beispiele aus Großschutzgebieten zeigen, wie sich Sportangebote als zusätzlicher Publikumsmagnet und Naturschutz vereinbaren lassen. Konflikte lassen sich vor allem dann lösen bzw. vermeiden, wenn sich die Verantwortlichen aus Naturschutz, Tourismus und Sport frühzeitig und regelmäßig untereinander abstimmen.
Insbesondere Naturparke bieten gute Voraussetzungen, um diese Ziele zu erreichen. Sie verbinden den Schutz der Natur mit der Sicherung wirtschaftlichen Grundlagen. Attraktive und zugleich natur- und landschaftsverträgliche Sportangebote können die Akzeptanz von Großschutzgebieten weiter erhöhen und tragen gleichzeitig zu einem nachhaltigen Tourismus bei. Der Naturathlon 2004 demonstriert genau auch dieses Anliegen.
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